Österreich

Metal Ceramics At Its Best

DSC_5720_DxOIPS InLine & IPS InLine One Masterworkshop mit ZT Michele Temperani

Ziel dieses Metalleramik-Workshops Ende März war die Verblendung einer dreistelligen Frontzahnbrücke mit IPS InLine. Korrektes Gerüstdesign, optimaler Opaquerauftrag und die Erarbeitung einer Keramikschulter mit IPS InLine Margin waren Schwerpunkte des Kurses. Unter Anwendung von IPS InLine Impulse Massen wurde ein individuelles Schichtkonzept gezeigt und alle Komponenten des Systems erklärt. Auch wurde die besondere Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Kombination des IPS InLine Systems mit der Einschichtkeramik IPS InLine One deutlich. Michele Temperani führte die Zahntechniker mittels Step by Step Erklärungen durch die Arbeitsschritte, allerdings auf besondere Weise: „Ich bin nicht hier, um zu zeigen, wie gut ich bin – das bringt keinen Benefit für die Teilnehmer“, überrascht er mich am Beginn des Interviews. „Ich will die Leute coachen. Darunter verstehe ich, jeden Teilnehmer individuell zu betreuen“, betont er und präzisiert: „Zehn Teilnehmer bedeuten auch zehn verschiedene Backgrounds – bei vielen Technikern mangelt es auch am Basistraining. Meine Aufgabe ist daher, zuerst ihren Stand zu analysieren – was machen sie gut, was weniger. Dann wird jeder Teilnehmer entsprechend seines Stärken-Schwächen-Profils durch die Arbeitsschritte geführt.“ Temperani zeigte die Wichtigkeit der Verwendung von Deep Dentin Massen zur Steuerung der Farbe und die Verwendung von Impulse Massen für mehr Individualität bei schwierigen Restaurationen. So konnten die Teilnehmer zahlreiche Tipps & Tricks für maximale Ästhetik mit nach Hause nehmen.

DSC_5679_DxO„Gerade bei Metallkeramik ist es besonders wichtig, Opaleszenzen und Transluzenzen realitätsnah zu simulieren. Man muss verstehen, wie Licht den natürlichen Zahn durchdringt, um die Illusion eines natürlichen Erscheinungsbildes zu erzielen“, erklärt Temperani. Und weiter: „All diese Effekte müssen im Dentin platziert werden, dünne Layer müssen mehr Tiefe erzeugen. Auch die Feuchtigkeit der Keramik mit ihren Wechselwirkungen zur Pinselgröße hat entscheidenden Einfluss auf innere Strukturen wie Mamelons etc.“

Wer Michele Temperani metallfrei erleben will, hat am 17. Und 18. April 2015 die Gelegenheit im Wiener ICDE von Ivoclar Vivadent dazu. Nähere Info: http://www.ivoclarvivadent.at/de-at/kurse-in-oesterreich/

Michele Temperani
Der diplomierte Zahntechniker und Autor zahlreicher Veröffentlichungen spezialisierte sich in festsitzender Prothetik in den Vereinigten Staaten, wo er die Kurse des „Tanaka Dental Tecnology Institute“und die Seminare von Masahiro Kuwata bei der Uni in Washington besuchte. Drei Jahre lang arbeitete er als Verantwortlicher der Keramikabteilung im Labor von Kijosato Okamoto in Seattle (USA), wo er auch t jährlich am Programm „Continuing education project“ in Seattle teilnimmt.
Seit 1990 ist er zusammen mit seinem Bruder Mitinhaber eines Labors in Florenz, wo er sich der Keramikabteilung widmet.

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