Der Weg in den Beruf war bei Dr. Morocutti kein vorgezeichneter: Niemand in der Familie ist Zahnarzt, die Entscheidung fiel während des Zivildienstes bei der Rettung. „Dort habe ich gemerkt, dass ich in den medizinischen Bereich möchte“, erzählt er. „Die Zahnmedizin vereint für mich das Praktische mit dem Medizinischen.“
Mut zur Selbstständigkeit
Morocutti wusste, dass immer weniger junge Kollegen eine eigene Praxis gründen, ließ sich aber nicht abschrecken. Er sieht das Risiko als Zahnarzt selbstständig zu sein gering, wenn man für beide Rollen brennt: Zahnarzt und Unternehmer.
3D-Röntgen von Anfang an
Fachlich brennt Morocutti vor allem für die Implantologie, versteht sich aber als Generalist, der seinen Patienten ein breites Spektrum aus einer Hand bietet. Dass ein 3D-Röntgen in die neue Praxis gehört, stand für ihn nie zur Debatte – und zwar nicht nur wegen der Implantate: „Ohne 3D-Röntgen wird in Zukunft niemand mehr eine Ordination eröffnen. Das ist nicht nur für die Implantologie relevant, sondern auch für die Endodontie und die Diagnostik im Allgemeinen – sobald man chirurgisch tätig ist, macht das Sinn.“
Entschieden hat er sich für ein Kombinationsgerät von Dürr Dental, das Panoramaaufnahmen und DVT vereint. Sein Argument: Der Preisunterschied zum reinen Panoramaröntgen sei mittlerweile so gering, dass sich der direkte Einstieg ins 3D mehr als auszahle.
Warum Dürr Dental?
Für Morocutti waren es „mehrere Säulen“: das stimmige Preis-Leistungs-Verhältnis, der gute Service und vor allem der persönliche Kontakt. „Mit meinem Betreuer Lukas Gumbinger hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl – er ist immer erreichbar und hat gerade in der Anfangsphase dafür gesorgt, dass alles reibungslos funktioniert. Das war ein entscheidender Punkt.“ Dazu kamen die Empfehlung seines Dental-Depots, das eng mit Dürr Dental zusammenarbeitet, und die eigenen Erfahrungen aus den Vertretungsjahren: „Ich habe in verschiedensten Ordinationen gesehen, wie Dürr-Röntgen funktionieren und welche Qualität sie liefern. Das hat mich überzeugt.“
Implantatplanung direkt in der Software
Besonders überzeugt zeigt sich Morocutti von der digitalen Implantatplanung direkt in der VistaSoft-Software: Im 3D-Datensatz des Patienten lässt sich das eigene Implantatsystem auswählen und virtuell positionieren, der Nervenkanal wird automatisch von der KI eingezeichnet, Abstände und Knochenangebot lassen sich präzise vermessen. „Ich sehe sofort, wie lang mein Implantat sein kann und ob ein Knochenaufbau notwendig ist. So kann ich in kürzester Zeit eine erste Planung machen – gemeinsam mit dem Patienten.“ Genau dieser gemeinsame Blick auf den Bildschirm sei in der Erstberatung Gold wert: „Es ist etwas anderes, ob man nur mit einem Strich eine Länge misst oder ein dreidimensionales Implantat in ein 3D-Modell setzt. Die Patienten sagen: Wow, das ist modern – das habe ich noch nie gesehen.“ Und sie erzählen es weiter. Für Bohrschablonen und komplexere Fälle nutzt er die Schnittstelle zu externen Planungslösungen wie SICAT – zu 80 bis 90 Prozent komme er aber mit der integrierten Visualisierung aus.
KI-Befundung: mehr sehen – für 20 Euro im Monat
Seit Kurzem unterstützt ihn zudem eine künstliche Intelligenz bei der Kariesdiagnostik. Verdächtige Stellen werden farblich direkt am Röntgenbild markiert – ein Gewinn auf zwei Ebenen. Diagnostisch: „Man wird auf einige Stellen mehr aufmerksam, die man vorher vielleicht nicht so schnell wahrgenommen hätte, weil die KI schlicht mehr Graustufen erkennt als das menschliche Auge.“ Und in der Patientenkommunikation: „Sonst ist das Bild nur schwarz-weiß und der Patient nickt höflich. Wenn er die Karies farblich dargestellt sieht, versteht er den Befund wirklich.“ Bemerkenswert findet er den Preis: Rund 20 € pro Monat koste die KI-Befundung als Flatrate – „bei anderen Firmen ist man für das gleiche Angebot schnell bei 400 Euro im Monat“.
Ultra-HD-Filter: sichtbarer Qualitätssprung per Update
Ebenfalls neu an Bord ist der verbesserte Ultra-HD-Filter, der per Software-Update kam und bei 3D-Aufnahmen wie bei allen anderen Bildarten greift. Morocuttis Einschätzung fällt knapp und eindeutig aus: „Man merkt dadurch noch einmal einen deutlichen Sprung in der Darstellung. Man sieht die Knochendichte besser, die Grenzen sind viel schärfer.“
Speicherfolien, Cloud – und eine Schulung mit Spaßfaktor
Auch im 2D-Bereich setzt die Praxis auf Dürr Dental: Für Bissflügelaufnahmen kommen Speicherfolien statt Sensoren zum Einsatz – sie sind dünner, im Ersatzfall günstiger und profitieren schneller von Weiterentwicklungen. Der Scan dauert sechs Sekunden, das System erkennt automatisch Quadrant und Ausrichtung der Aufnahme. Und das Team? Kommt mit Gerät und Software „von Anfang an gut zurecht“. Die Einschulung war dafür länger als geplant: Aus eineinhalb Stunden wurden drei – nicht weil es kompliziert war, sondern weil das Team schlicht Spaß dabei hatte. Auf der Wunschliste des Praxisgründers stehen lediglich eine in die Dürr Dental Software integrierte Schablonenplanung und eine Smartphone-App für den Blick auf die Bilder von unterwegs.
„Wer gute Arbeit macht, hat immer Patienten“
Bleibt die Frage, ob sich hochwertige, hochmoderne Zahnmedizin auch abseits der Ballungsräume rechnet. Für Morocutti, dessen Einzugsgebiet von Weiz über Gleisdorf bis nach Graz reicht, ist die Antwort eindeutig: „Das ist ortsunabhängig. Wer gute Arbeit macht, hat immer Patienten.“ Sein Beispiel zeigt: Wer als Gründer konsequent auf digitale Technik setzt und sie aktiv in die Patientenkommunikation einbindet, macht das selbst das 3D-Röntgen vom Kostenfaktor zum Praxismotor – auch oder vielleicht gerade am Land.
60 Jahre Röntgen bei Dürr Dental – Vom Nassfilm zur KI Befundung
Drei Fragen an Lukas Gumbinger, Dürr Dental Austria
60 Jahre Dürr Dental Röntgen – eine lange Reise von der klassischen Nassfilmentwicklung bis zur KI-gestützten Diagnostik. Welcher Meilenstein aus dieser Zeit prägt Ihre Systeme heute am stärksten?
Dürr Dental: Ganz klar die Evolution unserer VistaScan Speicherfolientechnologie! Wir haben die digitale Bildgebung nicht nur unfassbar patientenfreundlich gemacht, sondern bieten heute echte 100 % aktive Diagnosefläche ohne jeden Informationsverlust an den Rändern. Aus dem bloßen „Röntgenbild“ ist durch unsere Technologie ein hochpräzises, digitales Assistenzsystem geworden, das weltweit Maßstäbe in der Befundsicherheit setzt.
Ihr aktuelles Jubiläums-Motto lautet „Follow us into the future“. Wenn wir einen Blick in eben diese Zukunft werfen – wo geht die technologische Reise für den Zahnarzt hin?
Die Zukunft der dentalen Bildgebung ist nahtlos, smart und stark assistenzgestützt. Wir sprechen längst nicht mehr „nur“ über brillante Bildqualität, sondern über Workflow-Effizienz durch Künstliche Intelligenz. Unsere VistaSoft AI übernimmt Routineaufgaben, visualisiert Pathologien in Sekundenschnelle und gibt dem Behandler seine wertvollste Ressource zurück: Zeit für den Patienten. Die Technik arbeitet im Hintergrund, der Zahnarzt behält den Fokus.
Kurz und knapp für unsere Leser: Was ist der spürbarste Vorteil für die Praxis, wenn sie genau jetzt im Jubiläumsjahr in Ihr Bildgebungs-Ökosystem investiert?
Kompromisslose Effizienz, smarte Workflows und absolute Investitionssicherheit. Bei uns greifen alle Komponenten perfekt ineinander – vom strahlungsarmen und ergonomischen VistaIntra DC Röntgenstrahler über das 3D Röntgen bis hin zur KI-Software. Wer heute auf Dürr Dental setzt, holt sich das zukunftssichere Update für die Praxis von morgen direkt an den Behandlungsstuhl!




