Pluradent ist nicht einfach nur ein Dentalhändler, das Unternehmen versteht sich als vielseitiger Ansprechpartner und langfristiger Partner für Zahnärzte und Ordinationsinhaber. Pluradent bietet nicht nur Unterstützung etwa in den Bereichen Planung und Innenarchitektur an, mit dem Existenzgründerprogramm greift sie den Zahnärzten auch bei unternehmerischen Fragen und Aspekten unter die Arme. 

Florian Issig ist seit über einem Jahr als Existenzgründungscoach bei Pluradent Austria tätig, das Dental Journal unterhielt sich mit dem dentalen Unternehmensberater über seine Erfahrungen und Erkenntnisse.

Werbung

Sehr geehrter Herr Issig, Sie sind Existenzgründungscoach. Was heißt das eigentlich?

Als Berater für Existenzgründungen begleite ich jene Zahnärzte, die auf eigenen Beinen stehen wollen, von der ersten Orientierung bis hin zur Praxiseröffnung, und darüber hinaus. Bis heute ist Betriebswirtschaft ja kein Bestandteil der Ausbildung, obwohl wirtschaftliches Denken für die erfolgreiche Führung einer Praxis unabdingbar ist. Dabei gehen wir gemeinsam, absolut individuell und strukturiert, Schritt für Schritt vor. Wie gesagt endet meine Arbeit nicht mit dem Praxisstart, denn dann geht es erst richtig los. Unser Ziel, also jenes von Pluradent wie auch meines als Coach ist eine langfristige Begleitung und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Florian Issig steht als Pluradent-Existenzgründercoach seinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite

Liegt Ihr Fokus somit bei Studenten und Erstausstattungen?

Nein. Unabhängig davon, ob jemand eine Neugründung oder eine Übernahme plant, seine Zahnarztpraxis einrichten oder die Praxisräume gestalten möchte, ich entwickle zusammen mit dem Kunden das passende Raumkonzept und begleite diese durch den komplexen Prozess der Praxisplanung. Und zwar von der Entwurfsskizze bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe.

Wie sieht der Ablauf einer Existenzgründung bei Pluradent aus?

In der Medizin ist die Anamnese eine wesentliche Säule der Diagnostik. Auch die Existenzgründungsberatung für Zahnärzte bei Pluradent beginnt mit der Betrachtung der wichtigsten Aspekte, der Vorstellungen und Ziele. Die Leistungsmodule des Existenzgründungsprogramms sind auf Basis unserer langjährigen Erfahrung entwickelt worden und lassen daher auf die jeweiligen Umstände anpassen.

Unser Praxiskonzept ist sozusagen ein Fahrplan, der alle wichtigen Überlegungen enthält, wie eine Praxisidee in die Tat umgesetzt werden soll: Von der Auswahl des richtigen Standortes über die zahnmedizinischen Behandlungsschwerpunkte, die man anbieten möchte, bis zu den Patienten, die man für sich gewinnen will sowie die Finanzierung der Praxisgründung.

Auch Spaß muss sein! Veranstaltung in Kooperation mit Straumann und Softdent mit anschließendem Besuch eines Eishockeyevents.

Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen an die Praxisgründer heute und in Zukunft?

Dies ist aus meiner Sicht die Notwendigkeit sich den aktuellen Bedürfnissen der Patienten zu stellen und dabei das passende Konzept für die eigene Praxisunternehmung zu finden. Ein etablierter Praxisbetreiber muss sich zudem der Frage stellen, ob er Selbstständiger oder Unternehmer sein mag. Ein Selbstständiger ist selbst und ständig in das Praxisgeschehen involviert, ein Unternehmer delegiert und organisiert. Künftig sehe ich die größte Herausforderung in der Anpassung an die schnelllebige Zeit und die neuen Patientenstrukturen.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?

Dass ich meine Kunden vom Anfang bis hin zur Abgabe begleite. Gerade diese Bandbreite der Beratung einer Praxis, die weit über den Materialverkauf hinausgeht, macht mir besondere Freude.

Und welches sind Ihre Ziele als Existenzgründercoach?

Die Beratungsleistungen von Pluradent als Unternehmen und von mir als Berater zielen immer darauf ab, einen Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Dabei ist es unser Ziel, gemeinsam mit diesen ein individuelles Konzept zu entwickeln, welches ihre Praxis den entscheidenden Schritt weiterbringt – und das alles innerhalb des Zeit- und Kostenrahmens. In der Regel dauert es vom Start des Umbaus bis zur Inbetriebnahme 8-10 Wochen.

In Kooperation mit Partnern erstellen Sie auch einen Businessplan. Was beinhaltet dieser?

Ein Businessplan für eine Zahnarztpraxis besteht aus diversen Kapiteln respektive Schritten. Am Anfang das Gründerprofil sowie die Praxispositionierung, danach folgen das Behandlungskonzept, die Standortanalyse sowie das Praxiseinrichtungskonzept. Zum Schluss geht es um finanzielle Aspekte wie Investitions-, Mindestumsatz- und Liquiditätsplanung. Wie erwähnt erbringe ich nicht alle Leistungen allein, sondern die Pluradent verfügt über ein dichtes Expertennetz, das erfahrene Steuerberater und Finanzierungsexperten umfasst.

Pluradent bietet Fortbildungen und Veranstaltungen für Existenzgründer an. Welche Idee ist dahinter?

Wir möchten gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern den angehenden Existenzgründern das Wissen vermitteln, das sie in der Ausbildung nicht erlernen bzw. nur teilweise streifen. Bei unseren letzten Fortbildungen wurden die Themen Betriebswirtschaft, aktuelle Marktsituation, erfolgreiches Praxismarketing und die richtige Abrechnung den Teilnehmern nähergebracht.  Kombiniert wurden die Veranstaltungen mit einem anschließenden Gruppenevent, wie zum Beispiel einem Eishockeyspiel. Für das zweite Halbjahr sind bereits wieder Existenzgründerveranstaltungen geplant.

Welchen Tipp wollen Sie zum Schluss anderen am Neu- oder Umbau interessierten Kollegen mitgeben?

Die zahnärztliche Behandlung ist eine individuelle, hochwertige Leistung, die sich auch in der Praxisgestaltung widerspiegeln sollte. Neben der Beratungs- und Kommunikationsqualität wird auch die Einrichtung der Zahnarztpraxis als Synonym für die Behandlungsqualität wahrgenommen.

www.pluradent.at

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here