Was für ein Abend! Ende März verwandelte sich der Campus 21 in Brunn am Gebirge in einen Treffpunkt für alle, die die Zukunft der Zahntechnik nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten wollen. Unter dem visionären Motto „Inspiriert vom Mond — vollendet durch Technik“ erlebten 78 begeisterte Teilnehmer ein Event, das seinesgleichen sucht. Organisator Gernot Schuller, Sales Manager von Amann Girrbach, hatte sich einmal mehr selbst übertroffen — und die Messlatte für kommende Veranstaltungen ein gutes Stück höher gelegt. Wo Schuller drauf steht, sind packende Vorträge und perfekte Organisation drinnen, die Teilnehmer zeigten sich begeistert. Inhaltlich gab einige „Leckerbissen“.
Kunst trifft auf High-Tech-Materialien
Den Auftakt machte ZTM Joachim Maier aus Überlingen vom Bodensee mit seinem faszinierenden „Deep Space Konzept“. Mit Querverweisen auf Monet und Da Vincis Mona Lisa zeigte er, wie sich mit den richtigen Farben perfekte Tiefe und Schatten erzeugen lassen — und wie wir damit die ursprüngliche Schönheit der Natur in jedem Zahn zum Ausdruck bringen können. Ein Vortrag, der Kunst und Handwerk auf einzigartige Weise vereint und noch lange nachhallt. Axel Reichert und Robert Rosiak von Amann Girrbach legten anschließend den technologischen Fokus nach: Solid Zirconia als neues Material und die beeindruckenden Features der kompakten Fräsmaschine Ceramill Motion Air — live demonstriert, direkt erlebbar, sofort diskutierbar. Genau das machte dieses Event aus.
KI-Workflows und radikale Digitalisierung
Michael Kohnen von exocad präsentierte mit dem neuen Release „Chemnitz“ (DentalCAD 3.3) keine kleine Wartungsroutine, sondern ein echtes Update mit Substanz: spürbare Verbesserungen im Implant Module, neue Workflows für Split-Prothesen und KI-gestütztes Multi-Unit-Design. Wer dabei war, weiß jetzt, wohin die Reise geht — und hat einen klaren Vorsprung. Für die vielleicht provokanteste Stunde des Abends sorgte zum Schluß der Vortrag von Tom Vaskovich, Leiter der Zahnklinik Wien. Sein Ansatz ist radikal konsequent: kein physisches Meistermodell, kein Fräsen von Einzelblöcken, kein aufwendiges Schichten — stattdessen ausschließlich digitale Scans, virtuelle Modelle und validierbare Prozesse von Amann Girrbach. Sein 33-köpfiges Team setzt fast ausschließlich auf Zirkonoxid in Rondenform, und die Ceramill Matic läuft in der Klinik nahezu rund um die Uhr. Die Reaktionen im Publikum? Verblüffung, Diskussion, Inspiration — pure Energie im Saal.
Quiz, Kulinarik und echtes Netzwerken
Bevor der Abend in gemütlichere Bahnen lenkte, drehte Robert Rosiak den Spieß noch einmal um: In einem spontanen Quiz konnten aufmerksame Zuhörer fünf Alu-Trinkflaschen von Amann Girrbach gewinnen — ein spielerischer Abschluss, der nochmal für Stimmung sorgte. Danach lud ein großzügiges Catering zum Bleiben ein. Die meisten blieben gerne: Gespräche mit den Referenten, Netzwerken mit Kollegen, Austausch über das Gehörte — all das zog sich bis weit nach 22:00 Uhr hin. Vielleicht ein Grund, beim nächsten Mal selbst dabei zu sein.


















