Sonntag, Mai 26, 2024
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Durch Prävention die Praxis zukunftsfähig machen

Prävention und Prophylaxe zählen zu den wichtigen Aufgabenbereichen, die eine Zahnarztpraxis abzudecken hat. Die präventionsorientierte Zahnmedizin ist eine vielseitige Disziplin, deren Bedeutung auch angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft zunimmt. Folglich nehmen auch das Wissen und die Expertise im Bereich Prävention – und damit die Ausbildungen zur zahnärztlichen Assistenz (ZAss) und zur Prophylaxeassistenz (PAss) – eine immer wichtigere Rolle im Praxisalltag ein. Die Investition in gut ausgebildetes Prophylaxe-Fachpersonal kann somit eine entscheidende Stellschraube sein, um die Zukunftsfähigkeit Ihrer Praxis zu sichern.

Laut der Kompetenzstelle Mundgesundheit der Organisation Gesundheit Österreich sind mundbezogene Beschwerden wie Karies die am meisten verbreiteten Krankheiten in Österreich.[i] Obwohl Erkrankungen im Mundraum durch die häusliche Prophylaxe vorgebeugt werden kann, werden jährlich fast sechs Prozent der Ausgaben österreichischer Sozialversicherungsträger:innen für zahnmedizinische Leistungen verbucht. Die Ursache hierfür liegt unter anderem in einer ungenügenden häuslichen Prophylaxe: eine aktuelle Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass 17 Prozent der Österreicher:innen – also fast jede fünfte Person – nur einmal am Tag Zähne putzt.[ii] Und auch im Hinblick auf die Putztechnik und -dauer kommt es häufig zu Defiziten:

  • Die durchschnittliche Putzdauer beträgt 46 Sekunden statt der empfohlenen 2 Minuten.[iii],[iv]
  • Zahnseide wird nur von 33 % regelmäßig verwendet.4
  • Interdentalbürsten benutzen gerade mal 8 %.[v]

Prävention als Chance für Praxis, Mitarbeitende und Patient:innen
Um eine moderne, qualitativ hochwertige zahnmedizinische Versorgung zu gewährleisten, ist der Einsatz von Prophylaxeexpert:innen in den Praxen von entscheidender Bedeutung. Fundierte Expertise auf dem Gebiet der Prävention und ein ausgereiftes Prophylaxe-Konzept bringt eine Reihe von Vorteilen für die Praxis, Mitarbeitende und nicht zuletzt Patient:innen mit sich[vi],[vii].

  1. Prävention folgt einem ganzheitlichen Ansatz: Studien belegen einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und einem erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko[viii],[ix] oder Wechselwirkungen zwischen der Erkrankung des Zahnhalteapparates und Diabetes[x]. Präventionsorientierte Zahnmedizin hat somit einen positiven Effekt auf die ganzheitliche Gesundheit der Patient:innen.
  2. Prävention bindet Patient:innen an die Praxis: Prophylaxe und regelmäßige Recall-Termine sorgen für kontinuierlichen Austausch mit den Patient:innen und binden sie eng in die zahnmedizinische Behandlung ein. Zufriedene Patient:innen, die gerne wiederkommen, tragen auch zum langfristigen wirtschaftlichen Erfolg bei.
  3. Prävention motiviert das gesamte Team: Prävention ist ein „Team-Motivator“ und kann das Selbstwertgefühl der Prophylaxe:expertinnen stärken. Die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und sinnhaften Tätigkeitsfelder in zahnmedizinischen Fachberufen schaffen eine attraktive berufliche Perspektive.
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Mundspülungen mit antibakterieller Wirkung – wesentlicher Bestandteil der häuslichen Prophylaxe
Die deutschsprachige Leitlinie zur häuslichen Mundpflege[xi] bestätigt den Zusatznutzen einer Mundspülung mit ätherischen Ölen als Ergänzung zur mechanischen Mundraumreinigung, da diese Plaque reduziert und somit sehr gut dazu beitragen kann, Zahnfleisch- und anderen oralen Erkrankungen vorzubeugen. Evidenz zur Wirksamkeit von Mundspülungen mit ätherischen Ölen liefern mehr als 30 Langzeitstudien. Als meisterforschte tägliche Mundspülung bietet Listerine® eine sehr gute Kontrolle des dentalen Biofilms. Zwei aktuelle Studien aus 2022[xii],[xiii] belegen ihren Zusatznutzen zur mechanischen Reinigung:

  • Die zum Zähneputzen zusätzliche Anwendung einer Mundspülung mit ätherischen Ölen führt zu einer 4,6 x höheren interproximalen Plaque-Prävention im Vergleich zu Zahnseide.*12
  • Das ergänzende Spülen (zusätzlich zu Zähneputzen und Zahnseide) führt zu 28,4 % mehr interproximaler Plaque-Reduktion im Vergleich zur Reinigung mit der Kombination aus Zahnbürste und Zahnseide.**13

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Anmerkungen und Fußnoten:

* Anhaltende Plaque-Prävention über dem Zahnfleischrand bei Anwendung nach Anweisung über 12 Wochen nach professioneller Zahnreinigung. Die Anwendung der Zahnseide wurde von einem:er Dentalhygieniker:in durchgeführt.

** Anhaltende Plaque-Reduzierung über dem Zahnfleischrand bei Anwendung nach Anweisung für 12 Wochen nach einer Zahnreinigung. Die Anwendung von Zahnseide wurde unter Aufsicht durchgeführt. Verwenden Sie Listerine® immer in Ergänzung zur mechanischen Reinigung (3-fach-Prophylaxe).

[i] Gesundheit Österreich GmbH. Kompetenzstelle Mundgesundheit. https://goeg.at/Mundgesundheit (Seite aufgerufen am 09.08.2023).

[ii] CP GABA INTEGRAL-Umfrage zum Thema Zahnpflege und Mundgesundheit; Zielgruppe: Österreichische Bevölkerung von 16 bis 75 Jahren; Sample: n=500 Befragte; Methode; Onlineinterviews (CAWI); Zeitraum: 30.6.-5.7.2022.

[iii] Creeth JE et al.: The effect of brushing time and dentifrice on dental plaque removal in vivo. J Dent Hyg. 2009 Summer; 83(3): 111-116.

[iv] Beals D, Ngo T, Feng Y, Cook D, Grau DG, Weber DA. Development and laboratory evaluation of a new toothbrush with a novel brush head design. Am J Dent. 2000;13:5A-13A.

[v] Statista. 2022 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/449791/umfrage/umfrage-zum-haeufigkeit-der-nutzung-von-zahnpflegeprodukten-nach-geschlecht-in-deutschland/ (Seite aufgerufen am 27.06.2022).

[vi] https://www.zmk-aktuell.de/management/praxisfuehrung/story/praevention-nutzt–auch-dem-zahnarzt__8401.html (Zugriff am 12.09.2023)

[vii] https://www.zwp-online.info/zwpnews/dental-news/branchenmeldungen/ausgereiftes-prophylaxekonzept-chance-fur-praxis-und-patient (Zugriff am 12.09.2023)

[viii] Syrjanen J. et al.: Dental infections in association with cerebral infarction in young and middle-aged men. J Intern Med 225(3):179-184, 1989.

[ix] Mattila KJ, et al.: Association between dental health and acute myocardial infarction. BMJ 298:779-781, 1989.

[x] Chen L et al. Association of Periodontal Parameters with Metabolic Level and Systemic Inflammatory Markers in Patients with Type-2 Diabetes. J Periodontol. 2010; 81:364-71

[xi] DG PARO, DGZMK. S3-Leitlinie (Kurzversion): Häusliches chemisches Biofilmmanagement in der

Prävention und Therapie der Gingivitis. Parodontologie 2018.

[xii] Bosma ML et al; JDH June 2022, Vol. 96, No. 3, 8-20.

[xiii] Milleman J et al.; JDH June 2022, Vol. 96, No. 3, 21-34.

 

Oliver Rohkamm
Oliver Rohkamm
Immer auf der Suche nach neuen zahnmedizinischen Innovationen. Hat ein Faible für alles, was mit dem digitalen Workflow in der Zahnmedizin zu tun hat. Zusätzlich interessiert er sich für Computer und alles was zwei Räder hat. In der Freizeit ist er vor allem auf dem Motorrad, Rennrad oder Mountainbike zu finden.
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