Freitag, Juni 14, 2024
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„Das Vertrauen ist da, dass einfach jedes der Prophylaxeprodukte immer einwandfrei funktioniert.“

Karin Eichinger arbeitet nicht nur als Prophylaxeassistentin in einer Privatpraxis mit oralchirurgischem Schwerpunkt in Linz, sondern ist auch Trainerin für die Weiterbildung zur Prophylaxe-Assistenz.

In beiden Segmenten setzt die Mundhygiene-Expertin auf Produkte von W&H und weiß die Vorteile eines lokalen Herstellers nicht nur aus Servicegründen zu schätzen.
Frau Eichinger, bitte geben Sie uns einen Überblick über die Größe und Struktur der Praxis.
Seit 2017 bin ich in einer Linzer Ordination tätig. Wir arbeiten ausschließlich in Überweiserstruktur, die Praxis hat einen oralchirurgischen Schwerpunkt. Insbesondre bei dieser Zielgruppe ist Prophylaxe enorm wichtig, denn Implantatpatienten haben ein erhöhtes Prophylaxebedürfnis mit engmaschigem Recall in den ersten zwei Jahren und benötigen eine besondere Hygieneinstruktion. Das beste Implantat nützt nichts, wenn der Patient eine Periimmplantitis ausbildet. Hier sorgen wir entsprechend vor und begleiten bei allen Fragen rund um eine bestmögliche individuelle Mundhygiene.

Seit wann arbeiten Sie mit den W&H-Prophylaxe-Produkten und mit welchen konkret?
Im Bereich Prophylaxe haben wir den Tigon+, das Proxeo Twist Cordless und das Proxeo Ultra im Einsatz. Darüber hinaus den Chirurgiemotor Implantmed und den Lisa-Sterilisator. Mit dem Tigon+ arbeite ich schon mehr als zehn Jahre. Es folgte das Proxeo Twist Cordless unmittelbar bei Markteinführung und jüngst Proxeo Ultra. Mit der Praxisausstattung ist es wie in anderen Bereichen des Lebens auch: ist man einmal überzeugt, dann bleibt man auch dabei. Nach so vielen Jahren kann ich sagen, dass ich W&H vollkommen vertraue: Hier gibt es gute Produkte, die optimal funktionieren und außerdem ein wertvolles menschliches Miteinander. Was will man mehr!

Und wie sieht es im Bereich der Weiterbildung aus?
Mit den W&H-Produkten arbeite ich sehr gerne auch in meiner Funktion als Trainerin für die Weiterbildung zur Prophylaxe-Assistenz. Die Teilnehmerinnen lernen hier auch die Produkte zweier anderer Hersteller kennen. Alles also vollkommen unbefangen und neutral. Auch hier ist das Feedback für W&H meist positiv, die Produkte überzeugen durch ihre Einfachheit und Zuverlässigkeit.

Was waren für Sie die kaufentscheidenden Argumente?
Wie bereits erwähnt, liegt es vor allem an der Zuverlässigkeit der Produkte. Wir haben ein volles Bestellbuch und funktionierende Geräte sind für einen reibungslosen Tagesablauf unverzichtbar. Das Proxeo Twist Cordless habe ich beispielsweise seit der Markteinführung 2019 in Benutzung, mein kabelgebundenes Polierwinkelstück liegt seitdem in der Schublade. Ein Back-up? Brauche ich nicht. Weil ich weiß, dass alles läuft. Erwähnen möchte ich auch die lokale Komponente. Als österreichische Praxis setzen wir gerne auch auf hier produzierende Hersteller statt vergleichbarer Auslandsimporte.

Wie gestaltet sich eine von Ihnen durchgeführte Prophylaxe-Sitzung unter Anwendung der oben erwähnten Produkte?
Jede Sitzung gestalte ich entsprechend IPC – und das bereits, bevor es den Kreislauf überhaupt konzeptionell niedergeschrieben gab. Konkret bedeutet dies: Prophylaxe-Anamnese zu Beginn mit entsprechender Befunderhebung. Hier legen wir das Augenmerk auf den Papillenblutungsindex, die Taschentiefenmessung und den Approximalplaqueindex. Dann erhält der Patient Putzinstruktionen gemäß der von ihm zu Hause genutzten Zahnbürste sowie den verwendeten Hilfsmitteln. Es folgt die maschinelle Belagsentfernung mittels Ultraschalles, bei Periimplantitispatienten kommt zusätzlich Scaling zum Einsatz zur händischen Reinigung der Taschen. Als letzter Schritt die Politur – diese hat einen hohen Stellwert und wir halten – auch mit Blick auf andere Meinungen am Markt – daran fest. Dies wird auch in der Weiterbildung durch mich so kommuniziert.

Worin sehen Sie die größten Vorteile der Produkte?
Das Proxeo Twist Cordless empfinde ich als ergonomisch und sehr benutzerfreundlich durch die kabellose Nutzung. Ich kann mir nicht vorstellen, nochmal anders – also konventionell – zu arbeiten. Der Tigon+ erfüllt alle Ansprüche für eine professionelle Belagsentfernung, sowohl supra- als auch subgingival. Und das Proxeo Ultra überzeugt durch seine Dynamik: Das Schnellspannsystem ist wirklich super.

Wie beurteilen Sie die Zuverlässigkeit?
Bis auf Kleinigkeiten kann ich mit Blick auf zurückliegende zehn Jahre Produkterfahrung nichts Negatives berichten. Einmal war beim Tigon-Handstück der Lichteinsatz defekt, ein Verschleißteil, ein Ersatzteil wurde sofort geschickt, welches ich unkompliziert selbst auswechseln konnte. Und beim kabellosen Polierhandstück war der Akku über einen längeren Zeitraum sehr schwach, trotz Ladestation. Auch hier gab es eine schnelle Lösung in Form eines Austauschs. Der Service war bislang immer unkompliziert, auch bei grundsätzlichen Fragen zu einzelnen Produkten – einfach ein verbindliches, freundliches Miteinander.

Ihr abschließendes Fazit?
Ich schätze W&H aufgrund seiner sehr praxisorientierten, einfach gehaltenen Produkte. Jedes Gerät hat das, was es braucht – in einer übersichtlichen Weise – und macht, was es soll. Natürlich ist die Optik auch sehr schön, aber als Klinikerin liegt mein Augenmerk mehr auf der Funktion. An dieser Stelle gerne noch ein kleiner Exkurs zum Proxeo Twist Cordless: Unseren Patienten fiel nach Anschaffung sofort auf, dass wir einen Gerätezuwachs hatten, sie waren interessiert und neugierig. Die Praxis entwickelt sich weiter, arbeitet mit moderner Technik – die Patientenwahrnehmung ist auch für die imageseitige Wahrnehmung der Praxis nicht zu unterschätzen.

www.wh.com

Daniel Izquierdo-Hänni
Daniel Izquierdo-Hänni
Der Schweizer Marketing- und Kommunikationsprofi Daniel Izquierdo-Hänni ist seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn auch journalistisch tätig, die Dentalbranche kennt er seit über fünfzehn Jahren bestens. Unter anderem gibt er seit über zehn Jahren Kurse zu den Themen Praxismarketing und Patientenkommunikation in der Zahnmedizin. Als Autor beim Dental Journal kann er seine beiden Kompetenzfelder ideal miteinander verbinden. Privat und beruflich pendelt er zwischen seiner ehemaligen Heimatstadt Basel und seinem Wohnort Valencia/Spanien hin und her.
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