Freitag, Juni 18, 2021
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Der Coronaimpfstoff, den keiner will

Ein deutscher Mediziner gründet eine Firma für medizinische Labordiagnostika, die er 30 Jahre später für 1,2 Mrd. Euro verkauft. Den Erlös steckt er erneut in ein Forschungslabor und entwickelt einen Coronaimpfstoff, der sehr einfach zu produzieren ist und stellt ihn kostenlos zur Verfügung. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Lübeck aufgrund einer Strafanzeige des Paul-Ehrlich-Institutes. Was ist passiert?

Prof. Dr. Winfried Stöcker studierte in Würzburg Medizin. Er ist Arzt und Unternehmer. Seit 1999 ist er Professor der medizinischen Tongji-Hochschule in Wuhan und Honorarprofessor in Lübeck. 2017 verkaufte er sein Unternehmen, die „EUROIMMUN Medizinische Labordiagnostika AG“ zur Erkennung von Infektionskrankheiten mit weltweit 2.400 Mitarbeitern für 1,2 Mrd. Euro an das US Unternehmen Perkin Elmer. Das ist rund das Vierfache des in jenem Jahr erwarteten Umsatzes. Ein Spitzenwert.

Nun hat er in seinem Labor ein Antigen entwickelt. Ausprobiert hat er den Impfstoff zunächst an sich selbst, seiner Familie und seinen Mitarbeitern. Insgesamt bisher rund 120 Personen. 97% haben – laut seiner Aussagen in einem Interview mit Spiegel TV – Antikörper in hoher Konzentration entwickelt. Der Impfstoff ist rasch lieferbar und kann in einem normalen Kühlschrank gelagert werden und rasch an neue veränderte Coronaviren angepasst werden. Prof. Dr. Christian Drosten hatte auf Anfrage das Serum von Dr. Stöcker untersucht und stellte fest, dass der Impfstoff in der Lage ist das Virus zu neutralisieren. Das Besondere an diesem Impfstoff ist, dass es kein mRNA Impfstoff ist, sondern ein rekombinantes Antigen. Stöcker dazu auf seinem Blog: „In der Kultur hergestellte und inaktivierte Coronaviren für mich als Impfantigene obsolet, bei Hepatitis ist so etwas längst überholt, was soll das dann bei Corona? Man braucht auch niemanden mit Vektorviren zu infizieren, um Virusantigene einzuschleusen. Ich appliziere das fertige, extracorporal gentechnisch hergestellte Antigen, von dem so gut wie keine Gefahr ausgeht. Und bisher war keiner der über hundert Geimpften krank geworden, keiner wurde arbeitsunfähig.

Als er dann mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) Kontakt aufnimmt, um die „Immunisierung umgehend mit einer größeren Zahl Freiwilliger nachvollziehen zu dürfen“, passiert etwas völlig Unerwartetes. Anstatt zu helfen, zeigt das PEI Dr. Stöcker an.

Doch was ist das für ein Impfstoff, den der erfahrene Diagnostiker mit seinem Team entwickelt hat? Bei dem Wirkstoff handelt es sich um eine Protein-Untereinheit des Spike-Proteins des Coronavirus. Ein Protein-Impfstoff, wie er im Prinzip schon tausendfach erprobt ist. Viele Grippe-Impfstoffe funktionieren nach diesem Prinzip. So arbeitet das US Unternehmen Novavax ebenfalls an einem Proteinimpfstoff. Novavax gibt für seinen Coronaimpfstoff eine Wirksamkeit von knapp 90% an. So weit, so gut. Zum eigenen Impfstoff erklärt Dr. Stöcker auf seiner Webseite: „Von außen zugeführte rekombinante Antigene, wie sie hier eingesetzt werden, haben sich zum Beispiel bei der Impfung gegen Hepatitis A und B längst bewährt, die Impfung ist nahezu risikolos. Geimpft wird mit einem bereits fertig synthetisierten Peptid, man geht kein Infektionsrisiko ein wie mit mikroverkapselter RNS, abgeschwächten oder abgetöteten Viren oder Vektorviren. Da die Produktion des Impfantigens außerhalb des Körpers erfolgt, braucht man auch keine Angst vor einer unkontrollierten Ausbreitung in den menschlichen Organismus eingeschleuster genetischer Information zu haben.“

Doch warum dann die Strafanzeige?

Während Dr. Stöcker den Impfstoff an 120 Freiwilligen getestet hat, ohne behördliche Genehmigungen einzuholen und abzuwarten, führte Novavax hochoffiziell präklinische Tests und eine klinische Phase-1- und -2-Studie durch. In der Phase-3-Studie wurde das Peptid 15.000 Menschen verabreicht. Weitere 15.000 Personen erhielten ein Placebo. Zwar argumentiert Dr. Stöcker, dass Nebenwirkungen bei seinem Impfstoff gering seien, allerdings lässt sich von seiner Testgruppe mit 120 Personen kein zuverlässiges Nebenwirkungsprofil erstellen. Auf seinem Blog spricht er sogar nur von 64 Patienten.

Doch diese Daten könnten rasch nachträglich ermittelt und erforscht werden. Allein das Interesse von Pharmafirmen ist bislang gering. Um nicht zu sagen Null. Und das, obwohl aufgrund der Inhaltsstoffe extreme Nebenwirkungen wie z.B. bei dem aktuell gestoppten Produkt Astra Zeneca sehr unwahrscheinlich sein sollen und das Produkt leicht zu produzieren ist. Auf seinem Blog macht der Unternehmer aus der Zusammensetzung kein Geheimnis: „Man nehme dreimal 15 Mikrogramm rekombinante RBD der S1-Untereinheit (Arg319-Phe541) für eine Person. Als Adiuvans habe ich Alhydrogel von InvivoGen verwendet: Ordentlich durchschütteln und davon 200 Mikroliter mit der Tuberkulinspritze aufziehen. In eine größere Spritze 10 Milliliter Kochsalz aufziehen und die 200 Mikroliter dazugeben, mischen. Davon 500 Mikroliter pro Schuss, mit denen man seine Portion Antigen vermischt.“ Der Impfstoff wird in gefriergetrocknetem Zustand bei Raumtemperatur versendet und in der Arztpraxis bei 4°C im Kühlschrank aufbewahrt. Im Gegensatz zu Impfstoffen auf m-RNS-Basis muss das Lübecker Antigen nicht durchgehend tiefgekühlt werden.

Bleibt die Frage, warum in einer Zeit, wo händeringend zuverlässige, leicht zu handhabende, kostengünstige Impfstoffe gesucht werden, kein einziges Pharmaunternehmen bisher reagiert hat. Liegt es möglicherweise daran, dass Dr. Stöcker als vielfacher Millionär kein finanzielles Interesse an einer gewinnbringenden Vermarktung hat und damit die möglichen Gewinne für Konzerne zu gering sind? Gerade der Staat müsste ein Interesse haben, alle Impfoptionen auszuschöpfen um Zeit zu gewinnen, Geld zu sparen und extreme Probleme wie z.B. bei AstraZeneca zu vermeiden. Doch auch die Politik hält sich zurück. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Quellen
https://www.winfried-stoecker.de/blog/luebeck-impfung-gegen-corona-zusammenfassung
https://www.swr.de/wissen/winfried-stoecker-antigen-impfstoff-100.html

Geht Ideologie über Menschenleben? Wie Medien gegen Stöcker und sein Antigen hetzen


https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/strafanzeige-statt-anerkennung-mediziner-stoecker-und-sein-antigen-in-der-kritik-das-steckt-dahinter_id_13056495.html

Oliver Rohkamm
Immer auf der Suche nach neuen zahnmedizinischen Innovationen. Hat ein Faible für alles, was mit dem digitalen Workflow in der Zahnmedizin zu tun hat. Zusätzlich interessiert er sich für Computer und alles was zwei Räder hat. In der Freizeit ist er vor allem auf dem Motorrad, Rennrad oder Mountainbike zu finden.
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9 Kommentare

  1. Vielen Dank für Ihr wertvolle Information. Leider steht kein Datum zu den Versuchen bzw. wann der Impfstoff entwickelt, und das RKI Strafanzeige gegen Prof. Dr. Winfried Stöcker : Mai 2020 ! Ein Jahr verloren !!!

  2. Ich bin weder Arzt noch habe ich irgenwelche besonderen medizinischen Kenntnisse außer, dass ich mich im Bezug meiner Gesundheit mit Naturheilkunde beschäftige…. Ich bin 59 Jahre alt und freue mich deshalb bester Gesundheit…
    In dieser jetzigen Situation bin ich nicht bereit mich mit diesem neuartigen mRNA Impfstoffen als Versuchskaninchen zur Verfügung zu stellen….aber man weiß ja nicht was noch alles kommen mag und eines Tages bewahrheitet sich, dass man ohne Impfung nicht davonkommt, weil es überall verpflichtend wird… was ich allerdings nicht hoffe!
    Diesem Impfstoff des Herrn Dr. Ströcker würde ich vertrauen, nach all dem was ich davon gehört habe. Man kann sehr überzeugt sein und es schafft einfach Vertrauen wenn man hört dass er als erstes sich selbst und dann seine Familie und sein näheres Umfeld damit geimpft hat……. Sollte ich jemals in die Situation kommen in dieses Impfschema gedrängt zu werden, werde ich mich auf alle Fälle für diesen Impfstoff entscheiden. da bin ich mir ganz sicher… daher würde ich gerne wissen wie man dazu kommt!
    Herzlichen Dank im Voraus Brigitta Kitzler

    • Ja genau! Dr. STÖCKER hat in einem seiner Videos angekündigt, dass Hausärzte über Internet zu dem “Impfstoff” Zugang bekommen werden. Vielleicht im.Herbst meinte er.

  3. Genau meine Meinung. Das Vorgehen zur Ablehnung des Impfstoffes oder anderer Alternativen ist der
    Marktwirtschaft, der Macht der Monopole und Regierungen ( staatsmomopolistischer Kapitalismus )
    charakteristisch. Unterdrückung und Ausbeutung als Steuerzahler ebenso.
    Ich 69 kann warten. Ich verzichte auch gerne auf irgendwelche Vergünstigungen für Geimpfte.

  4. Hallo zusammen,
    ich habe mir jetzt auch einige Gegenargumente zum Impfstoff von Herrn Stöckel angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass hier die deutsche Bürokratie als Schutzschild der Unfähigkeit unserer Politiker genutzt wird.
    Sicher darf auch hier keine Wahrlosigkeit gegenüber wichtiger und zum Schutz der Menschen erlassenen Vorschriften erfolgen.
    Allerdings sollte man meinen, dass eine Regierung, die in der Lage ist, ihren Bürgern die Grundrechte zu beschneiden, auch hier andere Möglichkeiten finden kann?
    Ich halte die Forderung nach Prüfung und Zulassung dieses Impfstoffes für sehr wichtig. Und wenn man bedenkt, wie lange er jetzt unserer Regierung ( mehrerer wichtigen Instituten ) bekannt ist und eben nichts weiter dazu getan wurde, stellt sich die Frage, ob man hier den Begriff ,, unterlassenen Hilfeleistung“ ins Spiel bringen kann.

  5. Das ist ein typischer Lügenartikel
    Ich habe dort schon angefragt und mit mir tausende die sich impferlassen wollen.
    Bitte recherchieren Sie sachlich und machen sich nicht zum billigen Büttel des Dr. Vet Wiehere!
    Es ist das RKI das mit vollen Rohren gegen diese absolut sicher und wirkungsvolle Impfung steht!
    Mit U Grüßen
    H. Bodewig

  6. Der Artikel degradiert Ihre Journalisten zu Arglistige Hetzer! Auf Sie trifft der Begriff Lügenpresse zu!
    Begründung
    1. Dr. Stöcker hat es eigendlich überhaupt nicht nötig den Impfstoff zu beweisen!
    2. Er hat den Impfstoff an sich selbst und etwa 100 Mitarbeitetn auf freiwillige Basis selber getestet!
    3. Sie sind nun Immun gegen einen Virus der etwa dir Qualität einer normalen Grippe hat!
    4. Durch die Vaccine der so hochgelobten nNRA Vaccine gibt es schon 1000de Tote und unzählige Schwerkranke.
    5. Da Sie Sich zum Werkzeug dieser, für viele Tödlische Impfstoffe machen, erfüllen Sie den Titel Mittäter und können nach den Voraussetzungen der Nürnberger Prozesse auch dafür zur Verantwortung gezogen werden! Mit freundlichen Grüßen
    Padchasius1

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