Herr Professor Gutwald, die DPU gilt als Pionier der postgradualen Weiterbildung. Wie stellt sich das Angebot im kommenden Jahr dar?
In 2026 starten wir mit neuen Universitätslehrgängen zur Erlangung des Titels Master of Science (Continuing Education), kurz MSc (CE). Angeboten werden Ästhetisch-Rekonstruktive Zahnmedizin, Endodontie, Kieferorthopädie, Orale Chirurgie/Implantologie sowie Parodontologie und Implantologie.
Man hört, dass es an der DPU einen neuen Star im breiten DPU-Angebot der postgradualen Weiterbildung gibt: Den „Akademischen Experten“. Was ist das?
Von diesem neuen DPU-Weiterbildungsangebot „Akademische/r Expert*in“ profitieren frisch gebackene Zahnärzte und Zahnärztinnen. Ihnen ermöglichen wir auf diesem kombinierten Weg mit dem/der „Akademischen Expert*in“ nach drei Jahren den international anerkannten Titel Master of Science (Continuing Education), kurz MSc (CE), zu erreichen. In diesem Jahr sind wir damit erstmals in der Kieferorthopädie und in Oraler Chirurgie respektive Implantologie erfolgreich gestartet. In 2026 wird das Angebot ausgerollt.

Wer mit dem Masterkurs, also einem postgradualen Universitätslehrgang, beginnen möchte, muss eine zweijährige Berufserfahrung nachweisen. Bei der neuen Weiterbildung zum Akademischen Experten nicht?
Das ist korrekt. Mit dem Akademischen Experten kann direkt nach dem erfolgreich abgeschlossenem Zahnmedizinstudium gestartet werden. Wir sehen, dass dies natürlich kürzlich graduierten Absolventen des zahnmedizinischen Studiengangs reizt, da es einen nahtlosen Übergang in die fachliche Weiterbildung bietet.
Bitte erläutern Sie einmal den Weg, vom Akademische Experten zum großen Ziel, dem Titel Master of Science (Continuing Education), kurz MSc (CE).
Gern. Die DPU ermöglicht einen Quereinstieg in das dritte Studienjahr des fachlich einschlägigen Universitätslehrgangs Master of Science (Continuing Education) – MSc (CE) (120 ECTS). Das erfolgt nach den zwei Jahren, als akademischer Experte und unter voller Anrechnung des Leistungsnachweises (80 ECTS). Berufsbegleitend finden die Lehrveranstaltungen einmal im Quartal, in der Regel von Donnerstag bis Sonntag statt, etwa 60 % in Präsenz auf dem Campus und bis zu 40 % online. Der Universitätslehrgang kann also bestmöglich neben dem Praxisalltag bewältigt werden. Dieses Organisationsprofil gilt auch für den akademischen Experten. In beiden Bereichen mit einem hohen Qualitätsanspruch.
Wie sichert die DPU den hohen Qualitätsanspruch?
Mit dem Anspruch einer Eliteuniversität werden die Universitätslehrgangsteilnehmer von Wissenschaftlern und Universitätsprofessoren der DPU unterrichtet. Absolventen der zahnmedizinischen Universitätslehrgänge erhalten nach Erfüllung der europäischen ECTS-Richtlinien (regelmäßige Teilnahme an den im Curriculum aufgeführten Modulen, Dokumentationen von zehn bis zwölf Patientenfällen, Master-Thesis, mündliche/schriftliche Prüfungen) den akademischen Grad Master of Science (Continuing Education), kurz MSc (CE), in dem gewählten Fachgebiet.

Man liest, dass an der Danube Private University aktuell über 1.100 Zahnärzte aus 66 Nationen für die postgraduale Weiterbildung inskribiert sind. Was macht den großen Reiz der DPU aus?
Diese Frage bekomme ich häufig gestellt. Und dies ist dazu meine Einschätzung: Viele Teilnehmer überzeugt die Möglichkeit, den Titel Master of Science (Continuing Education), kurz MSc (CE), berufsbegleitend zu erreichen. Die DPU verfügt als Pionier der postgradualen Weiterbildung über eine rund 25-jährige Expertise. State of the Art Lehre und das innovative Equipment gehen hier Hand in Hand. Außerdem bieten wir in Krems einen durchdachten Mix aus Präsenz und virtuellen Lehrveranstaltungen, die Studienorganisation lässt sich bestens in den Praxisalltag integrieren. Um den Praxiserfolg in Zeiten dynamischen Wandels in Medizin und Technik zu steigern und nachhaltig sicherzustellen, ist das Lifelong-Learning-Prinzip unerlässlich. Daneben werden der individuelle Service und die familiäre Atmosphäre geschätzt und damit die Möglichkeit, ein Teil der DPU-Community sein zu dürfen.




