Samstag, Mai 28, 2022
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Warum die Ärztekasse gerade als Genossenschaft interessante Vorteile bietet

Bereits 1964 entschied eine Gruppe von selbstständigen Ärzten sich voll und ganz auf ihre Patienten zu konzentrieren und die Praxisadministration auszulagern. So entstand die Ärztekasse in Form einer standeseigenen Genossenschaft, die heute auch immer mehr Zahnarztpraxen anzieht.

In den letzten Jahren hat der Druck auf die Zahnarztpraxen in der Schweiz durch die Konkurrenz von neuen Geschäftsmodellen oder die steigenden Ansprüche der Patienten zugenommen. Um den Anforderungen unserer Zeit gerecht zu werden und sich voll und ganz auf die Bedürfnisse der eigenen Patienten kümmern zu können, sollte man «überflüssigen Ballast» abwerfen und zum Beispiel die administrativen Aufgaben auslagern. Doch an wen? Wer hat nicht nur die verwaltungsmässige Fachkompetenz, sondern auch das Fingerspitzengefühl für den Umgang mit den Dentalpatienten? Wer arbeitet nicht gewinnorientiert, sondern ist Teil der medizinischen Community hierzulande?

Das Genossenschaftsmodell als interessantes Argument auch für Zahnarztpraxen

Anbieter etwa für externe Abrechnung gibt es zwischen Bodensee und Lac Léman, zwischen Basel-Stadt und dem Tessin einige, doch nur die Ärztekasse ist als Genossenschaft organisiert. Wie einst bei der Gründung vor über fünfzig Jahren steht auch heute der Gedanke der wirtschaftlichen Selbsthilfe im Vordergrund. Bei der Ärztekasse sind die medizinischen Leistungserbringer wie Arzt-, Zahnarzt- oder Therapiepraxen nicht, wie bei anderen Unternehmen, einfach nur zahlende Kunden, sondern sie werden vielmehr zu Genossenschaftsmitgliedern und kommen so in den Genuss dieser verantwortungsvollen und nachhaltigen Organisationsstruktur und Unternehmenskultur. «Die Ärztekasse bietet ein überaus vorteilhaftes Preis-/Leistungsverhältnis, sind wir doch gerade als Genossenschaft nicht gewinnorientiert ausgerichtet.», erklärt Alessandro Cesarini, Leiter Marketing & Verkauf, und ergänzt: «Die unternehmerischen Gewinne werden im Sinne der Genossenschafterinnen und Genossenschafter zur Verbesserung und Entwicklung neuer Produkte reinvestiert.»

Viele denken beim Begriff «Genossenschaft» an traditionelle Formen wie etwa in der Landwirtschaft oder im Wohnungsbau, doch diese Organisationsform ist gerade in einer immer gewinnorientierteren Welt und insbesondere in der Schweiz durchaus auf der Höhe der Zeit. Dies beweist die Gründung von «Idée Cooperative» vor etwas mehr als zwei Jahren, welche das Genossenschaftsmodell als eine innovative und krisenresistente Unternehmensform propagiert. Nebst bekannten Namen wie Reka, Mobility, Migros oder Coop ist auch die Ärztekasse Mitglied bei der «Genossenschaft der Genossenschaften» mit Sitz in Bern.

Ethik, gepaart mit Kompetenz und Innovation

Der ethische Aspekt, der auch in der Zahnmedizin ausgeprägt ist, ist zweifelsohne ein guter Grund, um zur Ärztekasse Genossenschaft als Administrationspartner zu wechseln. Aber es ist bei weitem nicht das einzige Argument, schliesslich geht es auch um Effizienz und Kompetenz. Und auch hier beweist die Ärztekasse, dass eine Genossenschaft am Puls der Zeit und innovativ sein kann. Denn sie beschäftigt Fachkräfte aus den Gebieten des Gesundheitswesens, des Rechnungswesens, der Informatik und der Betriebswirtschaft, die auf Dienstleistungen wie Leistungserfassung, Rechnungsstellung, Mahnwesen oder Finanzen spezialisiert sind. Aber auch im digitalen Bereich steht die bald 60-jährige Genossenschaft nicht hinten an, können doch die Mitglieder von einem umfangreichen Informatiksupport, einer eigenen Praxissoftware sowie einem umfassenden Online-Service (WebMed, Bonitätsprüfung u.v.m.) profitieren. «Wir entwickeln laufend neue Ideen, welche die Tätigkeit unserer medizinischen Genossenschafter erleichtern soll. Derzeit arbeiten wir an einem Online-Terminbuchungstool, welches wir auch unseren Zahnärzten zur Verfügung stellen werden.», kommentiert Alessandro Cesarini und bestätigt so, dass die Ärztekasse auch in Sachen Digitalisierung die Nase vorne hat.

Bewusst in der Nähe der Mitglieder

Immer mehr Unternehmen, von Banken über Kleiderläden bis zur Post, schliessen Filialen und Niederlassungen um Kosten zu sparen. Nicht, dass die Ärztekasse keinen Gewinn für ihre Mitglieder erarbeiten möchte, doch gerade als Genossenschaft setzt sie bewusst auf die Nähe zu ihren Ärzten und Zahnärzten. «Dank unseren Niederlassungen in allen drei Sprachregionen und unseren lokalen Beratern können wir unsere Leistungen auf regionale und sogar lokale Besonderheiten ausrichten und sind so unseren Mitgliedern auch geographisch nah.», begründet Cesarini die Tatsache, dass die Ärztekasse mit zehn Filialen in der ganzen Schweiz präsent ist.

www.aerztekasse.ch
www.inkassomed.ch

Daniel Izquierdo-Hänni
Daniel Izquierdo-Hänni
Der Schweizer Marketing- und Kommunikationsprofi Daniel Izquierdo-Hänni ist seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn auch journalistisch tätig, die Dentalbranche kennt er seit über fünfzehn Jahren bestens. Unter anderem gibt er seit über zehn Jahren Kurse zu den Themen Praxismarketing und Patientenkommunikation in der Zahnmedizin. Als Autor beim Dental Journal kann er seine beiden Kompetenzfelder ideal miteinander verbinden. Privat und beruflich pendelt er zwischen seiner ehemaligen Heimatstadt Basel und seinem Wohnort Valencia/Spanien hin und her.
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