Die Zahnmedizin begleitete Robert Simon fast sein ganzes Berufsleben. Seine Karriere begann er 1973 als einfacher Verkäufer beim führenden österreichischen zahnmedizinischen Fachhandelsunternehmen. Über 35 Jahre war er dort in leitender Funktion als Prokurist für Marketing und Vertrieb für den österreichischen Markt tätig.  Zu seinen Verantwortungsbereichen zählte auch der Aufbau des Veranstaltungsmanagements, Anwendertrainings sowie interne Schulungsprozesse für Produktinformation, Verkaufstechnik und Kommunikation.

Nach einem kurzen Ausflug in ein Telematikunternehmen für Verkehrsdaten kehrte er zur Zahnmedizin zurück und übernahm 2007 das noch junge dental journal als Chefredakteur. Seine Branchenerfahrung und seine innovativen Ideen haben wesentlich dazu beigetragen, dieses innerhalb kurzer Zeit zum führenden Fachmagazin Österreichs zu entwickeln.

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Nicht nur die Dentalfotografie begeisterte ihn, sondern auch die Sportfotografie. Daher war es kein Wunder, dass seine Begabung bei den ODV Schirennen oder beim Dentalcup sehr gefragt war.

Neben seiner journalistischen Tätigkeit verband Robert Simon eines seiner Hobbies, die Fotografie, mit seiner Dentalerfahrung. Da sich die dentale Fotografie in den österreichischen Zahnarztpraxen als sehr schwierig herausstellte, entwickelte er spezielle Kurse und Workshops für das zahnärztliche Personal. Dieses neuartige Angebot fand inner- und außerhalb Österreichs großen Anklang.

Neben seiner großen Leidenschaft für den Beruf war Robert Simon ein ausgesprochener Familienmensch. Die Freizeit mit seiner Ehefrau Linda, den beiden Kindern Lisa und Martin, dem Enkerl Fenja und dem Familienhund Arthur verbrachte er besonders gerne beim Wandern, auf dem Motorrad oder beim Entspannen im eigenen Garten.

2019 musste Robert Simon seine berufliche Laufbahn aufgrund seiner schweren Krebserkrankung früher als geplant beenden. Er hinterlässt eine große Lücke – bei Familie, Freunden und KollegInnen.

Oliver Rohkamm, dental journal: “Mit Robert habe ich mich seit unserem ersten Kennenlernen 2005 auf Anhieb verstanden. So gut, dass er gut zwei Jahre später als Chefredakteur zu uns an Bord kam und das Magazin mit mir auf- und ausbaute. Sein Gespür für Texte, sein Fachwissen und seine unerreichte soziale Kompetenz waren sensationell. Und dennoch war er immer auf der Suche sich neu zu erfinden, wie sein Erfolg mit der dentalen Fotografie gezeigt hat. Das dental journal hat ihm viel zu verdanken.”

Gernot Schuller, Ivoclar Vivadent: “Mit Robert Simon hat die österreichische Dentalwelt nicht nur einen Dentalfachmann und Chefredakteur verloren. Die letzte Dekade seines Schaffens konnte er seiner Leidenschaft „Fotografie“ frönen und in die Dentale Fotografie weiter ausbauen. Er hat vielen Zahnärzten und Zahntechnikern über entsprechende Kurse tiefere Einblicke und methodisches Wissen vermittelt. Sein Interesse an Weiterbildung und sein dentales Knowhow waren einzigartig und es hat immer riesigen Spaß gemacht mit ihm zusammen zu arbeiten und seinen oft sehr neugierigen und kniffligen Fragen Rede und Antwort zu geben. Wir werden ihn sehr vermissen.” 

Gerald Dorn, Pluradent Austria: “Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen von Robert Simon. Robert war nicht nur das Sprachrohr der österreichischen Dentalwelt, sondern Partner, Freund und für viele auch Mentor. Wir werden dich vermissen. In tiefer Anteilnahme.”

Michael Stuchlik, W&H: “Mit Robert verliert die österreichische Dentalbranche eine wertvollen Menschen, ehemaligen Kollegen und Partner. Wir sind mit den Gedanken bei deiner Familie und Freunden. Robert, du wirst uns fehlen.”

Lukas Gumbinger, Plandent: „Das Schönste, das ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derer, die an ihn denken. Unzählige Bilder erzählen Geschichten von Robert und seiner Passion. In ihm hat die Dentalwelt nicht nur einen Meister seines Fachs, sondern auch einen Freund verloren. Unsere Gedanken sind mit den Hinterbliebenen. Du bleibst in unseren Herzen Robert.“

Gottfried Fuhrmann: Robert Simon war von allen Damen und Herren, die ich in meinem Dentalleben seit 1983 in Österreich und Deutschland kennengelernt habe, derjenige, mit dem ich am längsten beruflich und zuletzt auch freundschaftlich verbunden war. Nicht nur als Mitarbeiter, sondern bis zuletzt als Mitglied im Fachbeirat des Österreichischen Dentalverbands war er voll guter, kreativer Ideen. Diese waren fundiert auf seinen profunden Kenntnissen, die sowohl bei Handel und Industrie, als auch bei Zahnärzten und Zahntechnikern hoch geschätzt wurden. Seine ruhige, höfliche Art, die sich nie in den Mittelpunkt stellte und immer getragen war vom Respekt anderer Meinungen, machte ihn zu einem interessanten und angenehmen Gesprächspartner. Voll Dankbarkeit ist daran zu erinnern, dass Robert trotz seiner Erkrankung noch die redaktionelle Gestaltung des Jahresberichts 2018/2019 des ODV übernommen hat. Die schönen Erinnerungen verbinde ich mit meiner tiefempfundenen Anteilnahme für Roberts Familie.”

Martina Jakob, Ivoclar Vivadent: “Wenn ich an Robert Simon denke, fällt mir sein strahlendes Lachen, seine Leidenschaft für unsere Branche und ein unglaublich hilfsbereiter Mensch ein. Sein Wissensschatz war enorm und es war offenbar, mit welcher Leidenschaft er seinen Beruf ausübt. Bei ihm wurde der Beruf zur Berufung. Bei unserem letzten Treffen hat er mir von seiner Vorbereitung und Vorfreude auf den anstehenden Rückzug aus dem Berufsleben erzählt. Leider ist es dazu nicht mehr gekommen. Wir werden dein Andenken stets in Ehren halten, Robert!”

Attila Trägner, Kulzer: „Ich denke der Eintritt in die Dentalfamilie ist eine spannende Zeit, man erinnert sich gerne an die Personen an denen man sich anfänglich orientiert hat, die viel unterstützt haben. Robert bleibt für mich in meinen Erinnerungen eine neutrale, kritische, wissenshungrige und nie ruhende Person. Wir sind in Gedanken bei deiner Familie und Freunden! Ich hoffe alle offenen Fragen werden beantwortet Robert! Ruhe in Frieden!“

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