Antibiotikatherapie – Schlafstörungen – Speichel, Speicheldrüsen und Mundschleimhaut so lauteten die Themen der diesjährigen Gemeinschaftstagung von Graz-Zahn und OCMR 2018. Mehr als 140 Teilnehmer verfolgten trotz ausgezeichneten Wetters die wissenschaftlichen Vorträge und nahmen sich Ideen und Anregungen für die Praxis mit nach Hause.

Wann wird ein Antibiotikum benötigt? Wie soll die Indikation gestellt werden? Welches Präparat wird wie lange verabreicht? Viele Fragen, die immer wieder kontroversiell diskutiert werden.

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Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Ursachen reduzierter Lebensqualität und eingeschränkter Leistungsfähigkeit. Durch Übermüdung bedingte Unfälle, Erschöpfung und reduzierte Arbeitsleistung verursachen dem Gesundheitswesen und der Gesellschaft hohe Kosten. Dabei lassen sich für Schlafstörungen, insbesondere für das Schnarchen, spezifische und wirksame Therapien finden. Unter dem Motto „Randthemen in den Fokus gerückt“ wurden atembedingte Schlafstörungen interdisziplinär pulmonologisch, HNOärztlich, kieferchirurgisch und zahnmedizinisch beleuchtet.

Das dritte Thema befasste sich mit Speichel, Speicheldrüsen und Mundschleimhaut. Speichel ist nicht nur dazu da, um Nahrung herunterzuschlucken und den Mundraum vor Austrocknung zu schützen. Er erfüllt, ob serös oder mukös, zahlreiche wichtige Funktionen. Darüber hinaus lassen sich neuerdings auch mit Hilfe molekularbiologischer Verfahren Rückschlüsse auf allgemeinmedizinische Erkrankungen ziehen. Spannende interdisziplinäre Vorträge und Workshops liessen die Zeit wie im Fluge vergehen. (Fotos: Christian Ludwig)

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