StartDas Jahr der Innovation: Ivoclar setzt Maßstäbe für Zahnarztpraxis und Labor

Das Jahr der Innovation: Ivoclar setzt Maßstäbe für Zahnarztpraxis und Labor

Technologie ist das Werkzeug – der Mensch bleibt der Schlüssel: Ivoclar präsentiert ein starkes Innovationsportfolio

„In was für einer verrückten Welt leben wir?“ – Mit dieser rhetorischen Frage eröffnete Martin Frontull, Chief Marketing Officer bei Ivoclar, seinen mitreißenden Vortrag vor ausgewähltem Fachpublikum im neuen Ivoclar Headquarters in Schaan. Was folgte, war kein klassischer Produktkatalog, sondern eine ehrliche Bestandsaufnahme dessen, was Zahnärzte, Zahntechniker und Dentalhygienikerinnen heute wirklich brauchen: smarte Lösungen, die den Alltag effizienter machen – ohne dabei Ästhetik und Qualität zu opfern.

Vom SMS zur KI – und was das mit Zahnmedizin zu tun hat

Frontull spannte einen charmanten Bogen von der Ära der 160-Zeichen-SMS bis hin zu Netflix und künstlicher Intelligenz, um die Kernfrage zu stellen: Was bedeutet Innovation wirklich für unsere Kunden? Sein Fazit war klar: Innovation darf kein Selbstzweck sein. Sie muss eine nachweisbare Balance schaffen zwischen Ästhetik, Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Genau das hat Ivoclar zum Leitmotiv seines „Jahres der Innovation“ erklärt.

Innovationen für die Zahnarztpraxis

OptraGate® Dry Control in Kombination mit OptraGate® 2

OptraGate Dry Control – Isolation neu gedacht

Mit jährlich rund 40 Millionen platzierten OptraGates weltweit ist relative Isolation ein Thema, das Ivoclar bestens kennt. Der neue OptraGate Dry Control ist der logische nächste Schritt: noch einfacher, noch schneller, noch assistenzunabhängiger. Gerade in Zeiten, in denen der Fachkräftemangel in Praxen spürbar ist, hilft dieses kleine, aber wirkungsvolle Tool, den Behandlungsalltag merklich zu entlasten.

Variolink Esthetic Pen – bewährt, verbessert

Der Variolink Esthetic Pen ist unter Zahnärzten längst eine feste Größe – vor allem wegen seiner präzisen Dosierung mit exakt 160 Applikationen ohne Materialverlust. Das neue Upgrade: Eine blaue Dual-Cure-Kanüle, die nun auch in Bereiche appliziert werden kann, die für das Licht schwer zugänglich sind. Das Ergebnis laut Frontull: volle Flexibilität, bewährte Qualität, gesteigerte Effizienz.

Tetric Plus – ein universelles Komposit mit Rückenwind

Knapp ein Jahr nach seiner Markteinführung – unter anderem präsentiert auf der IDS – erntet Tetric Plus ausgezeichnete Rückmeldungen aus der Praxis. Zahnärzte beschreiben es als die gelungene Verbindung aus Ästhetik und Effizienz: das universelle Komposit, das Frontull selbst als Antwort auf das Komplexitätsmanagement im Praxisalltag bezeichnet.

Innovationen für das Dentallabor

IPS e.max Ceram Art – wenn Zahntechnik zur Kunst wird

Für die Laborwelt stand ein Produkt besonders im Mittelpunkt: IPS e.max Ceram Art. Das Ziel des Entwicklungsteams war, und Frontull zitierte hier aus einem internen Briefing, „each smile a piece of art“ – jedem Lächeln den Charakter eines Meisterstücks zu verleihen. Durch eine unlimitierte Farbpalette, neue Strukturpasten, die stabil dort bleiben, wo man sie platziert, sowie die um 50 % schnellere Magic Glaze-Glasurpaste, bekommen Zahntechniker eine Flexibilität an die Hand, die kreative Gestaltung auf höchstem Niveau ermöglicht. Besonders bemerkenswert: Ivoclar gelang es, eincadmiumfreies rotes Pigment zu entwickeln – eine technische Herausforderung, die laut Entwickler Dr. Urs Bolle „einige Runden“ gedauert hat, nun aber die Darstellung aller Phänotypen ermöglicht.

Programill 7

PrograMill 7 – ein bewährtes Gerät, konsequent weiterentwickelt

Kunden wurden gefragt, was sie an der PrograMill behalten und was sie verbessern möchten. Das Ergebnis: Die neue PrograMill 7 erhält ein größeres 12 Zoll Display, eine leistungsstärkere Spindel mit 1,5 kW, reduzierten Luftverbrauch sowie umfangreiche Software-Upgrades. Das Prinzip dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll: Kunden gestalten mit, was sie morgen in ihrem Labor nutzen.

IPS e.max Zirconia

IPS e.max Zirconia – ein neuer Zirkon kündigt sich an

Als exklusiver Ausblick für das Fachpublikum in Schaan kündigte Frontull für Mitte 2026 ein neues Zirkonprodukt an: IPS e.max Zirconia. Nach IPS e.max ZirCAD Prime (2019) und ZirCAD Esthetic (2021) ist dies die dritte Generation – und sie trägt bewusst den Namen „e.max“, weil sie laut Frontull diesem Anspruch gerecht wird. Highlights: Sinterzeiten unter 3 Stunden, Scheibengrößen von 12 bis 30 mm, verbesserte Gradient Technology für noch bessere Ästhetik sowie eine integrierte Farberkennung am Scheibenrand – damit man auch nach dem Fräsen auf einen Blick erkennt, mit welchem Material man es zu tun hat.

Der Mensch als Schlüsselfaktor – Customer Integration bei Ivoclar

Was alle diese Innovationen verbindet, ist ein Entwicklungsansatz, den Ivoclar konsequent verfolgt: die frühzeitige Einbindung von Kunden in den Entwicklungsprozess, intern „Customer Integration“ genannt. Kunden als auch Mitarbeiter stehen dabei sinnbildlich für jene Menschen, die Produkte nicht nur testen, sondern mitgestalten – und manchmal auch sagen: „Noch nicht gut genug.“ Denn am Ende, so Frontull, sind es nicht die Maschinen, die den Unterschied machen. Es sind die Menschen.

Transparanzhinweis: Die Übernachtungskosten vor Ort wurden von Ivoclar übernommen.

Oliver Rohkamm
Oliver Rohkamm
Immer auf der Suche nach neuen zahnmedizinischen Innovationen. Hat ein Faible für alles, was mit dem digitalen Workflow in der Zahnmedizin zu tun hat. Zusätzlich interessiert er sich für Computer und alles was zwei Räder hat. In der Freizeit ist er vor allem auf dem Motorrad, Rennrad oder Mountainbike zu finden.
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