StartImplantologieOsteology Wien: Periimplantitis vermeiden mit Symbionic Teeth möglich

Osteology Wien: Periimplantitis vermeiden mit Symbionic Teeth möglich

Auf dem Osteology-Kongress 2026 in Wien präsentierten Prof. Dr. Dr. Anton Sculean und Dr. Roland Glauser wissenschaftliche Belege für eine Weiterentwicklung klassischer Zahnimplantate.

In Wien zog das Satellitensymposium zum Thema „Periimplantitis-Vermeidung mit Symbionic Teeth“ große Aufmerksamkeit auf sich. Das Auditorium 2 war gut besucht, als die anerkannten Experten Prof. Dr. Dr. Anton Sculean und Dr. Roland Glauser mit Symbionic Teeth eine Zahnersatzlösung präsentierten, die aufgrund eines besonderen Merkmals eine Weiterentwicklung heutiger Zahnimplantate darstellt: eine Schutzbarriere im Weichgewebe.

Dr. Roland Glauser

Im Fokus der Präsentationen standen wissenschaftliche Belege, darunter rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen sowie histologische Schnitte. Diese veranschaulichen, warum es Symbionic Teeth gelingt, biologische Komplikationen, die typischerweise bei Zahnimplantaten auftreten – Mukositis und Periimplantitis – signifikant zu reduzieren.

0% Periimplantitis: Mukosale Schutzbarriere entscheidend

Die histologischen Untersuchungen der Forscher an der Universität Bern zeigen, dass Epithelzellen bereits kurz nach dem Einsetzen von Symbionic Teeth mit deren transmukosaler Oberfläche verwachsen. Dieser Vorgang resultiert laut Dr. Glauser in einer sogenannten „mukosalen Schutzbarriere“.

Die mukosale Schutzbarriere übernimmt eine ähnliche Funktion wie die Weichgewebsbarriere eines natürlichen Zahns. Sie kann das Eindringen von Plaque in tiefere Gewebeschichten verhindern – ein zentraler Auslöser entzündlicher Prozesse bei Zahnimplantaten.

Prof. Dr. Dr. Anton Sculean

Langzeitstudien liefern Nachweise

Tatsächlich zeigten Langzeituntersuchungen an den Universitäten Graz und Düsseldorf bei den analysierten Symbionic Teeth der Marke Patent™ keinen einzigen Fall von Periimplantitis – selbst bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Zahnersatzversorgungen. Dem steht eine umfassende Metaanalyse gegenüber, die für Zahnimplantate eine Periimplantitis-Prävalenz von 22% berichtet. Anders ausgedrückt: Jeder fünfte Patient mit klassischen Zahnimplantaten ist betroffen.

Durch ihre mukosale Schutzbarriere können Symbionic Teeth die Gesundheit der umgebenden Gewebe erhalten und somit langfristig stabile ästhetische Ergebnisse ermöglichen.

Weitere Details zu Symbionic Teeth finden Sie unter www.mypatent.com

Oliver Rohkamm
Oliver Rohkamm
Immer auf der Suche nach neuen zahnmedizinischen Innovationen. Hat ein Faible für alles, was mit dem digitalen Workflow in der Zahnmedizin zu tun hat. Zusätzlich interessiert er sich für Computer und alles was zwei Räder hat. In der Freizeit ist er vor allem auf dem Motorrad, Rennrad oder Mountainbike zu finden.
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