Längst wurde erkannt, dass insbesondere mit Blick auf eine konservierende Zahnheilkunde ein Umdenken hin zu einer partizipativen (Zahn-)Medizin stattfinden muss: Patienten müssen miteinbezogen und zu aktiven Partnern in Gesundheitsfragen befördert werden. Die digitale Praxis ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Baustein für ein zeitgemäßes Patienten Engagement.

Das Patientenengagement ist aktuell das Qualitätsmerkmal in der Healthcare-Branche und wird zunehmend als integraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung anerkannt. Unter diesem Begriff werden Strategien und Technologien subsumiert, die zur aktiven Einbindung von Patienten genutzt werden mit dem Ziel ihre Gesundheitsversorgung zu erleichtern, zu unterstützen und zu optimieren.

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Engagierte Patienten sind informierte und motivierte Patienten, die selbstbewusst mit ihrer Zahngesundheit umgehen und fundierte Entscheidungen zu Behandlungsmöglichkeiten treffen wollen und können. In einem verstärkten Dialog mit dem Patienten steigt dessen Bereitschaft über eigene positive wie negative Erfahrungen zu berichten und es besteht eine erhöhte Akzeptanz gegenüber dem gemeinsam vereinbarten Therapieplan. Das kann Gesundheitsergebnisse verbessern und gleichzeitig auch dazu beitragen, Nebenwirkungen im Zuge des Lern- und Optimierungsprozesses zu reduzieren.

Das Fundament des Patientenengagement besteht darin, dass eine grundsätzlich positive Einstellung zum Thema Mundgesundheit und Zahnarztbesuch eschaffen wird. Die digitale Praxis bietet dafür einen vorteilhaften Rahmen.

 Positive Einstellung fördern

Der positive Eindruck einer „digitalen“ Praxis beginnt bereits bei einem ansprechenden Internetauftritt – ob in sozialen Medien oder mit der Praxis-Webseite. Idealerweise besteht die Möglichkeit, online einen Termin zu vereinbaren. Digitale Patientenengagement-Lösungen sind beliebig skalierbar und reichen von einfachen „Stand-Alone-Lösungen“ wie Termin-Erinnerungen per SMS bis hin zu umfassenden, vollständig integrierten Modulen.

Zur Erlebniswelt der besonderen Art wird die Zahnarztpraxis mit Tools ausgestattet wie Virtual Reality-Brillen, Intraoralscannern und Dental-Apps, die mögliche Behandlungsergebnisse als bewegte 3D-Bilder wie in einem virtuellen Spiegel simulieren.

Häusliche Mundhygiene im Rahmen der 3-fach-Prophylaxe

Im eigenen Badezimmer kann ein positives Erleben der Mundpflege ebenfalls durch digitale Tools unterstützt werden. Smarte Zahnbürsten, gleichermaßen praktische wie unterhaltsame Apps, digitale Sprachassistenten (z.B. für Zeitansagen) u.ä. erleichtern eine regelmäßige und strukturierte Umsetzung der 3-fach-Prophylaxe zu Hause. Als ideale häusliche Mundhygienestrategie hat sich die 3-fach-Prophylaxe bewährt. Hierbei wird die tägliche mechanische Zahnreinigung mit Zahnbürste und Interdentalbürste oder Zahnseide durch die Anwendung einer Mundspülung mit antibakterieller Wirkung wie zum Beispiel Listerine sinnvoll ergänzt.

Weitere Informationen und nützliche Beratungstipps finden sich unter www.listerineprofessional.at

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