Mit der Webadresse www.meine-zahnspange.ch beweist der Badener Zahnarzt Christoph Keller gleich zwei Dinge: erstens seine klare Positionierung und Spezialisierung im Bereich der Kieferorthopädie, und zweitens seine klare Ausrichtung auf die Patienten, deren Bedürfnisse und auch Sprache. Obwohl einzelne direkt auf ihn zukommen, so werden die meisten Patienten von ihrem Hauszahnarzt an den 43-jährigen KFO-Odontologen überwiesen, dessen Vorliebe für die Kieferorthopädie wohl auch etwas vererbt worden ist.

Leidenschaft KFO

1976 gründete der Vater, Dr. Hans Ulrich Keller, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, eine der ersten KFO-Spezialpraxen der Schweiz. Sohn Christoph schlug den gleichen Berufsweg ein, schloss 2006 sein Studium der Zahnmedizin an der Universität Basel ab, bestritt 2010 erfolgreich seine Doktorarbeit und realisierte danach sein Master of Science in Kieferorthopädie an der Donau Universität Krems in der Nähe von Wien. «An der Kieferorthopädie mag ich besonders die unkomplizierte und ehrliche Art unserer jungen Patienten. Wir dürfen diese über mehrere Jahre betreuen und zusammen die individuell geplante Behandlung umsetzten.» sagt der KFO-Spezialist im Gespräch mit dem Dental Journal Schweiz, und fügt hinzu: «Die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen oder auch ein ungünstiges Wachstumsmuster stellen uns immer wieder vor neue Herausforderungen, welche aber unseren Beruf so spannend machen.» 2018 übernahm Christoph Keller die elterliche KFO-Praxis. «Für mich ist es ein Privileg, selbständig arbeiten zu dürfen und sich sein Umfeld selber zu gestalten. Zudem bin ich sehr technikaffin und so eine Zahnarztpraxis mit all den Apparaturen sind da schon ein kleines Paradies für mich.» kommentiert er den Schritt in die Selbständigkeit.

Zeitloses und ehrliches Material: Echtholz sorgt vom Empfang bis in die Behandlungsräume für eine warme, naturnahe Note.
Gleich wie zwei Orthora 200 Behandlungseinheiten von Mikrona wurden in der neu renovierten KFO-Praxis installiert.

Klare Vorstellungen für die Zukunft

Bald stellte Dr. Keller fest, dass die Praxis mit fünf Behandlungszimmern etwas zu gross für seine Bedürfnisse war und auch von den Abläufen her nicht seinen Vorstellungen entsprach. Die gute Lage sowie die einmalige Aussicht vom achten Stockwerk über die Dächer von Baden bis hin zu den Alpen waren für ihn Gründe seine Zukunftsvision am bestehenden Standort Wirklichkeit werden zu lassen. «Ich habe sehr viel Freude an meinem Beruf und habe vor, noch lange zu arbeiten. Als Praxisinhaber und Unternehmer muss man auch bereit sein, Risiken einzugehen und in die Zukunft zu investieren.  Zudem war die alte Praxis ziemlich in die Jahre gekommen und insbesondere die Steri entsprach nicht mehr den heutigen Standards.» kommentiert Keller seinen Entscheid für einen Umbau.

Und für diesen hatte Dr. Christoph Keller klare Vorstellungen: wichtig waren für ihn die Optimierung der Praxisabläufe, die Einhaltung der neusten Standards, sowie ein frisches Erscheinungsbild. Die neue Zahnarztpraxis, welche ja als halböffentlicher Raum täglich von sehr vielen Personen frequentiert wird, sollte ein Ort sein, in welchem man sich wohl fühlen soll und in eine andere Welt eintauchen kann.

Reibungsloser Umbau dank Praxiserfahrung

Für Dr. Keller war von Anfang an klar, dass er für die Umsetzung seiner Ideen auf einen erfahrenen Praxisbauer setzen wollte, der auch genau weiss, welches die Eigenheiten und Bedingungen einer Zahnarztpraxis sind. Im Internet stiess er auf die Firma Häubi AG in Lyss, deren diversen Referenzobjekte entsprachen seinen Vorstellungen. So kam es zu einem ersten Treffen mit Marcel Baechler, seinerseits nicht nur Geschäftsführer dieser Firma, sondern auch Innenarchitekt vsi.asai. Zusammen mit seinem Team wusste Baechler sehr rasch, wie man die Vorstellungen seines neuen Kunden aus Baden umsetzen könnte. Doch Christoph Keller wollte das Projekt erst in die Tat umsetzen, wenn auch das kleinste Detail stimmte und er zu hundert Prozent überzeugt ist. Und da er unter keinem Zeitdruck stand, konnte der ganze Umbau in Ruhe besprochen und vorbereitet werden.

Das neue Wartezimmer bietet viel Raum. Lektüre oder die Aussicht aus der 8. Etage geniessen?
Mit einem neuartigen Lichtkonzept konnte Dr. Keller in seiner Praxis erfolgreich neue Standards setzen.

Im vergangenen Herbst startete dann die erste Phase des Umbaus, die rund zwölf Wochen bis knapp vor Weihnachten dauerte. Durch die sorgfältige Planung der Innenarchitekten konnte der KFO-Zahnarzt während der ganzen Renovation in einem kleinen Behandlungszimmer weiterhin Patienten empfangen. In diesem neuen Jahr, von Mitte Januar bis Mitte Februar, wurden schlussendlich in einer zweiten Etappe die übrigen Räumlichkeiten wie etwa der Personalraum fertiggestellt. «Sicherlich hat mich diese Situation mit dem Coronavirus und dem Lockdown am Anfang auch verunsichert, aber ich bin überzeugt, dass dieser Umbau für mich im richtigen Moment stattgefunden hat.» erklärt Christoph Keller gegenüber dem Dental Journal Schweiz, und ergänzt «Herr Baechler übernahm die Bauleitung selbst, und konnte auch in der aktuell schwierigen Situation dank seiner Erfahrung dieses komplexe Projekt termingerecht realisieren.»

Tradition und Moderne auch bei Material und Technik

Nicht nur bei der Innenarchitektur hat Dr. Keller auf die Zusammenarbeit mit der Häubi AG gesetzt, sondern auch bei der Praxiseinrichtung, zumal die Berner Firma als Dentalspezialist unter anderem Behandlungseinheiten der Mikrona Technologie AG vertreibt. So arbeitet Keller jetzt an zwei Orthora 200 Stühlen, die zu den erfolgreichsten KFO-Behandlungseinheiten in Europa zählen, und welche er gemeinsam mit der Dentaltechnikspezialisten von Häubi individuell konfigurieren und so exakt seinen Bedürfnissen anpassen konnte. Für Christoph Keller sind die Mikrona Stühle ergonomisch perfekt und nehmen durch ihr schlankes und reduziertes Design nicht viel Platz im Behandlungszimmer ein. «Ich finde ich es grossartig, dass die Stühle in der Schweiz keine 10 Kilometer von meiner Praxis entfernt, produziert werden.» kommentiert der KFO-Spezialist die Tatsache, dass sich der Hauptsitz von Mikrona im Industriegebiet von Schlieren befindet. «Und mit Häubi habe ich für die Mikrona Units einen perfekten Partner gefunden, der sich nun auch nach dem erfolgreichen Umbau um diese Behandlungseinheiten kümmert und einen kompetenten Dental-Service bietet.»

Durch die Reduktion von fünf auf drei Behandlungszimmer entstand Luft und Raum für das Praxispersonal wie auch für die Patienten.
Von den drei Behandlungszimmern werden zwei ausschliesslich für kieferorthopädische Tätigkeiten und eines für die Prophylaxe und das Röntgen genutzt.

Für eine KFO-Behandlung braucht es aber auch Brackets, Bögen, Lipbumper, Bondingmaterialien sowie anderes Kleinmaterial. Hierfür hat schon Dr. Keller Senior mit der Ortho-Walker AG zusammengearbeitet, Dr. Keller Junior führt diese Tradition weiter. Unter anderem auch deshalb, weil Ortho-Walker alles daran gesetzt hat ihm alternative Produkte zu organisieren, wenn, wie es im vergangenen Jahr immer wieder vorgekommen ist, gewisse Hersteller ihr Sortiment verändern oder verkleinern haben. Zudem schätzt Christoph Keller die Möglichkeit das benötigte Material mit dem iPhone zu fotografieren und so die Produktbestellung über WhatsApp vorzunehmen. Zweifelsohne ein gutes, weiteres Beispiel für eine erfolgreiche Kombination von Tradition und Moderne.

 

Dr. med. dent. Christoph Keller
MSc für Kieferorthopädie, Zürcherstrasse 27, 5400 Baden, Tel. 056 222 12 20, www.meine-zahnspange.ch

Mikrona Technologie AG
Wiesenstrasse 36, 8952 Schlieren, Tel. 056 418 45 45, www.mikrona.com

Häubi AG Interior|Praxis|Dental
Werkstrasse 29, 3250 Lyss, Tel. 032 555 30 00, www.haeubi.ch

 

 

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