StartÖsterreichZPP präsentiert den ersten Mikrowellen-Sinterofen in Österreich

ZPP präsentiert den ersten Mikrowellen-Sinterofen in Österreich

Die neue Mikrowellen-Sintertechnologie von Mestra revolutioniert das Sintern von Zirkonium in der Zahntechnik: Sie spart Zeit, erhöht Präzision und Energieeffizienz und ist dank ZPP erstmals in Österreich verfügbar.

Das baskische Bilbao steht wie kaum eine andere Stadt für den erfolgreichen Wandel von Industrie zu Hightech. Wo früher Stahl, Schiffbau und Maschinenbau dominierten, prägen heute Forschung, Design und nachhaltige Industriepolitik das Bild. Ein Paradebeispiel dieser Entwicklung ist das Unternehmen Mestra, das 1947 als Metallwerk unter dem Namen Talleres Mestraitua S.L. gegründet wurde. Über die Jahrzehnte spezialisierte sich die Firma Mestra auf Maschinen und Instrumente für Zahnarztpraxen und Dentallabore und zählt heute zu den führenden spanischen Herstellern in diesem Sektor. Das Unternehmen exportiert seine Produkte in über fünfzig Länder und erhielt bereits 2001 als eines der ersten spanischen Dentalunternehmen die ISO-9001-Zertifizierung, die seither regelmäßig erneuert wird – ein klares Zeichen für Qualität, Standardisierung und Innovationskraft.

Das berühmte Guggenheim-Museum verkörpert den Innovationsgeist der baskischen Metropole Bilbao, in welcher bereits 1947 die heute führende Dentalfirma Mestra gegründet worden ist.

Sintern mit Mikrowellen – kompakter, spannungsfrei, kein Sinterfuß nötig

Während herkömmliche Sinteröfen von außen Wärme zuführen, erzeugt der Mikrowellen-Sinterofen der Firma Mestra die Hitze gleichmäßig im gesamten Material. Das führt zu einer besonders homogenen Temperaturverteilung und eliminiert Zugluft während des Aufheizprozesses. Das Resultat sind sauberere, haltbarere und präzisere Strukturen. Zudem verkürzt sich die gesamte Sinterzeit deutlich: Nur etwa vier Stunden dauert ein kompletter Zyklus – inklusive Aufheizen auf 1.550 °C in 110 Minuten und Abkühlen auf 300 °C in rund 130 Minuten. Damit lassen sich mehrere Produktionszyklen an einem Tag realisieren, was die Effizienz im Labor erheblich steigert. «Mit dem Mikrowellen-Sinterofen bringen wir eine Technologie nach Österreich, die das klassische Sintern neu definiert – energiesparend, kompakt und in höchster Präzision.» erklärt Frank Andrée, Senior Sales Executive D-A-CH bei Mestra. «Das Gerät zeigt eindrucksvoll, wohin sich moderne Zahntechnik entwickelt: weg von energieintensiven Sinteröfen, hin zu intelligenter, nachhaltiger Fertigung.»

Jörn Pump und Patrick Schrattner von ZPP zusammen mit Angel Alonso und Iker Serrano von Mestra bei einem Werksbesuch in Spanien im vergangenen November. (v.l.n.r.)

Starke Partnerschaft: ZPP bringt Innovation nach Österreich

In Österreich setzt Mestra auf einen erfahrenen und technisch versierten Partner: die ZPP Dentalmedizintechnik GmbH mit Sitz in Eisenerz. Das Unternehmen wurde vor über zwanzig Jahren von Markus Pump gegründet und hat sich als verlässlicher Anbieter im Bereich der Implantologie und Digitaltechnik (CAD/CAM, 3D-Druck) etabliert. ZPP steht für persönliche Beratung, umfassendes technisches Know-how und die Leitlinie „Qualität überzeugt“. Durch kontinuierliche Schulung des Teams und enge Zusammenarbeit mit internationalen Partnern stellt ZPP sicher, dass österreichische Labore Zugang zu den neuesten Technologien der Dentalbranche erhalten. «Wir freuen uns, als erster Anbieter in Österreich den Mikrowellen-Sinterofen von Mestra präsentieren zu dürfen.» kommentiert Markus Pump, Geschäftsführer von ZPP, gegenüber dem dental JOURNAL. «Damit können auch österreichische Zahntechnikerinnen und Zahntechniker von den enormen Vorteilen dieser Technologie profitieren – kürzere Sinterzeiten, geringerer Energieverbrauch und maximale Prozesssicherheit.»

www.dental-markt.com

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