
Es gibt Momente in der Medizin, in denen eine Technologie so selbstverständlich geworden ist, dass niemand mehr hinterfragt, ob es besser geht. Die Implantologie befindet sich genau an so einem Punkt. Seit Jahrzehnten setzen Zahnärzte Implantate – mit hohen Erfolgsraten, ausgereiften Protokollen und dem guten Gefühl, auf bewährter Evidenz zu arbeiten. Was die wenigsten wissen: Selbst ein Implantat mit substanziellem Knochenabbau und aktiver Entzündung zählt in der gängigen Statistik als „überlebt“. Mittlerweile hat das Thema Peri-Implantitis auch die Boulevardpresse erreicht. BILD online titelte: „Jeder dritte Zahn-Implantat-Träger mit Infektion.“ Grundlage dieser Schlagzeile war keine Meinungsumfrage, sondern die größte Meta-Analyse, die es zur Implantologie gibt – von Derks und Tomasi, immer wieder auf internationalen Fachkongressen zitiert: 22 % aller Implantat-Träger entwickeln eine Peri-Implantitis, 43 % eine Peri-Mukositis*.
Was wäre also, wenn der entscheidende Durchbruch nicht in der Osseointegration liegt – die längst gelöst ist – sondern im Weichgewebe? Genau dort setzt der Symbionic Tooth von Patent an. Marco Waldner, CEO des Unternehmens, erklärt im dental JOURNAL Podcast, was eine mukosale Schutzbarriere von einer bloßen Anlagerung unterscheidet, was zwei unabhängige Universitätsstudien über bis zu zwölf Jahre bewiesen haben – und warum das kein Angriff auf die Implantologie der letzten Jahrzehnte ist, sondern deren konsequente Weiterentwicklung. Waldner kann sich dabei auf mehrere Studien von verschiedenen Universitäten berufen. Alle damit zusammenhängenden Studien finden Sie hier.
Für jeden implantierenden Zahnarzt, der sich weiter entwickeln möchte und wissen will, was Stand heute wirklich möglich ist.
*Derks J, Tomasi C. Peri-implant health and disease. A systematic review of current epidemiology. J Clin Periodontol. 2015;42 Suppl 16:S158-71. doi:10.1111/jcpe.12334





