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Leasing statt Liquiditätsverlust

Warum Zahnarztpraxen und Dentallabore mit Leasing strategisch investieren – ein Gespräch mit Oliver Rosteck, Geschäftsführer von grenke Leasing Österreich.

Moderne Zahnarztpraxen und Dentallabore stehen vor einer wachsenden Herausforderung: Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss kontinuierlich in neue Technologien investieren – von digitalen Behandlungseinheiten über CAD/CAM-Systeme bis hin zu 3D-Drucklösungen. Doch steigende Investitionssummen bei gleichzeitig kürzer werdenden Innovationszyklen setzen die Liquidität unter Druck. Die entscheidende Frage ist nicht mehr nur was investiert wird, sondern wie.

Leasing hat sich in diesem Umfeld als strategische Alternative zum klassischen Kauf etabliert – und das nicht ohne Grund. Planbare Monatsraten, steuerliche Vorteile und der Erhalt finanzieller Handlungsspielräume machen es für Praxisinhaber und Laborbetreiber zunehmend attraktiv. Wir haben mit Oliver Rosteck, Geschäftsführer von Grenke Leasing Österreich, gesprochen – und nachgefragt, wann Leasing dem Direktkauf überlegen ist, welche Besonderheiten die Dentalbranche mitbringt und wie Unternehmer mit der richtigen Finanzierungsstruktur langfristig die Nase vorn behalten.

Herr Rosteck, der Investitionsdruck in Zahnarztpraxen und Dentallaboren ist hoch. Warum ist Leasing gerade hier ein so relevantes Thema?
Die Dentalbranche ist stark technologiegetrieben. Ob Behandlungseinheiten, CAD/CAM-Systeme, 3D-Druck oder bildgebende Verfahren – die Innovationszyklen werden immer kürzer, während die Investitionssummen steigen. Leasing ermöglicht es Praxen und Laboren, moderne Technologien zeitnah einzusetzen und die Kosten strukturiert über die Nutzungsdauer zu verteilen.

Wann ist Leasing aus Ihrer Sicht klar dem Direktkauf überlegen?
Immer dann, wenn unternehmerische Flexibilität gefragt ist. Ein Direktkauf bindet Kapital sofort, während Leasing Investitionen planbar macht und finanzielle Spielräume erhält. Gerade wenn mehrere Projekte parallel anstehen, ist das ein entscheidender Vorteil.

Gerade bei Neuausstattungen summieren sich die Kosten schnell. Wie hilft Leasing konkret?
Investitionen erfolgen selten isoliert. Neben medizinischer Technik fallen auch Kosten für Personal, Umbauten und Digitalisierung an. Durch feste monatliche Raten lassen sich diese Ausgaben für eine Neuausstattung besser koordinieren und in ein stimmiges Gesamtkonzept einbinden.

Und wie profitieren Zahntechniker davon? Gibt es hier Besonderheiten?
Dentallabore stehen besonders unter Innovationsdruck. Digitale Fertigungstechnologien wie CAD/CAM oder 3D-Druck sind heute entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit. Leasing ermöglicht es Laboren, technologisch Schritt zu halten und Investitionen an reale Produktionszyklen anzupassen.

Die Zahnmedizin entwickelt sich rasant. Geräte veralten schnell. Welche Vorteile bietet Leasing hier?
Leasinglaufzeiten können an die tatsächliche Nutzungsdauer angepasst werden. Das reduziert das Risiko, langfristig an veraltete Technologien gebunden zu sein. Am Ende der Laufzeit bestehen flexible Optionen – von der Rückgabe bis zur Übernahme zu einem vorab definierten Restwert.

Welche steuerlichen Vorteile bietet Leasing gegenüber dem Kauf?
Leasing ist auch aus steuerlicher Sicht attraktiv. Die monatlichen Raten sind in der Regel direkt als Betriebsausgaben absetzbar. Im Gegensatz dazu wird ein Kauf über mehrere Jahre abgeschrieben. Das erleichtert die Steuerplanung und sorgt für gleichmäßigere Belastungen. Im Bestfall bespricht sich der Leasingnehmer vorab mit seinem Steuerberater.

Welche Rolle spielt Leasing im Zusammenspiel mit klassischen Bankfinanzierungen?
Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Leasing bestehende Kreditlinien bei Banken oft nicht belastet. Dadurch bleiben finanzielle Reserven für andere strategische Investitionen erhalten – etwa für Praxisübernahmen, Erweiterungen oder Immobilienprojekte. Das erhöht die unternehmerische Handlungsfähigkeit deutlich.

Wie unkompliziert ist Leasing in der Praxis?
Im medizinischen Bereich sind die Prozesse sehr effizient. Finanzierungsentscheidungen erfolgen in der Regel schnell und unbürokratisch, auch weil die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Praxen und Laboren gut geregelt sind.

Welche Rolle spielt Planungssicherheit für Ihre Kunden?
Die Planungssicherheit spielt eine zentrale Rolle. Fixe monatliche Raten über die gesamte Laufzeit schaffen eine stabile Kalkulationsbasis. Das erleichtert Investitionsentscheidungen und reduziert wirtschaftliche Unsicherheiten im laufenden Betrieb.

Welchen Rat würden Sie Praxisinhabern und Laborbetreibern geben, die vor größeren Investitionen stehen?
Investitionen sollten immer im Gesamtkontext betrachtet werden – also nicht nur technologisch, sondern auch wirtschaftlich. Eine moderne Ausstattung ist wichtig, aber ebenso entscheidend ist eine Finanzierungsstruktur, die langfristig tragfähig ist und Spielraum für zukünftige Entwicklungen lässt.

Zum Abschluss: Wird Leasing in der Dentalbranche weiter an Bedeutung gewinnen?
Davon ist auszugehen. Die Dynamik in der Medizintechnik nimmt weiter zu, und damit auch der Bedarf an flexiblen Finanzierungsmodellen. Leasing bietet hier eine Lösung, die wirtschaftliche Stabilität und technologische Entwicklung sinnvoll miteinander verbindet.

Kontakt
GRENKELEASING GmbH
Gumpendorfer Straße 19
1060 Wien
Österreich
Tel. +43 664 88731401
direktvertrieb@grenke.at

www.grenke.at

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