Viele Implantatpatient/-innen investieren viel in ihre Versorgung, unterschätzen jedoch, dass ein Implantat tägliche Pflege und lebenslange Nachsorge braucht, so die Schweizer Expertin.
Besonders kritisch seien die Übergänge zwischen Implantat, periimplantärer Mukosa und Zahnersatz. Und, so Fabienne Käser weiter, diese sind meist schwer zugänglich. Dort könne sich Biofilm ansammeln, ohne dass Betroffene es sofort bemerken. Hinzu käme: Implantate verursachen anfangs oft keine Schmerzen – Entzündungen bleiben daher lange unentdeckt. Genau deshalb braucht es gute Instruktion, passende Hilfsmittel und regelmäßige Motivation durch das Praxisteam. Aber nicht nur das fehlende Warnsignal „Schmerz“ erschwere die Sache, die periimplantäre Mukosa, reagiere empfindlich auf bakteriellen Biofilm. „Ziel der häuslichen Pflege ist deshalb eine gründliche, aber gleichzeitig atraumatische Reinigung. Es geht nicht um kräftiges Schrubben, sondern um effiziente Biofilmkontrolle mit sanftem Druck.“, mahnt Fabienne Käser daher immer ihre Patienten. Besonders wichtig sei diese sanfte Reinigung der Ränder der periimplantären Mukosa, den Zwischenräumen und Nischen unter den Brückengliedern oder Stegen. Und noch einen Hinweis gibt Fabienne Käser ihren Patienten mit auf den Weg: Blutung beim Reinigen bitte immer ernst nehmen. Sie können ein frühes Warnsignal für eine periimplantäre Mukositis sein. Wer früh reagiert, kann häufig verhindern, dass sich daraus eine Periimplantitis entwickelt.

Und wenn es um die richtigen Hilfsmittel geht, dann fordert Fabienne Käser zum Wechsel von der Hand- auf die elektrische Zahnbürste auf. „Das überzeugendste Argument ist meist: Mehr Reinigungssicherheit bei weniger Aufwand.“, meint Käser. Viele Patient/-innen putzen motiviert, aber nicht immer effektiv. Eine hochwertige elektrische Zahnbürste unterstützt durch konstante Bewegungen, bessere Führung und oft integrierte Timerfunktionen. Gerade bei Implantaten zählt Präzision im Alltag. Es gibt nur wenige wissenschaftliche Studien zu dem Thema. Die Arbeit von Maeda1 untersuchte die Effekte bei Personen, die gut putzen. Hier zeigte sich, dass eine elektrische Zahnbürste nützlich ist. Fazit: Schallgetriebene Zahnbürsten mit länglichem Bürstenkopf bieten, so Fabienne Käser, den Vorteil, dass sie sich an der vertrauten Putzbewegung vieler Patient/-innen orientieren und dadurch den Umstieg erleichtern können. Der längliche Bürstenkopf erreicht häufig mehrere Zahnflächen gleichzeitig und lässt sich entlang der periimplantären Mukosa sowie der Implantatkrone gut führen. Gerade im Implantatbereich kann das für viele Betroffene eine praktikable und komfortable Lösung sein.
Next-Generation Sonicare Schalltechnologie
Philips Sonicare ist die weltweit am häufigsten empfohlene Schallzahnbürstenmarke. Die Next-Generation der Philips Sonicare Schalltechnologie fördert insbesondere den Wechsel von der Handzahnbürste zur elektrischen Zahnbürste. Die Next-Generation Sonicare Technologie passt sich der natürlichen Putztechnik der Patient/-innen an. Ein neues adaptives Magnetsystem sorgt dafür, dass der Bürstenkopf mit seinen 62.000 Bewegungen pro Minute jederzeit das richtige Maß an Putzleistung erzielt, auch an schwer zugänglichen Stellen. Es entsteht die Sonicare Flüssigkeitsbewegung, die bis tief zwischen die Zähne gelangt und die Biofilmentfernung unterstützt. (Quelle: Philips GmbH)




