Wenn man eine Praxis in Rekordzeit plant und realisiert, braucht man nicht nur gute Partner. Man muss auch genau wissen, was man will. Und genau daran bestand bei Dr. Konstanze Gomolka nie der geringste Zweifel. Wenn man nach Innsbruck kommt und
die Berge liebt, ist es schwer wieder wegzuziehen. So erging es Dr. Konstanze Gomolka, einer Allgäuerin, die sich schon in ihrer Jugendzeit beim Schifahren in die Tiroler Berge verliebt hatte. Dennoch studierte sie von 2007 bis 2012 in Berlin an der Universitätsklinik
Charité Zahnmedizin, während ihr Freund bereits in Innsbruck lebte und studierte. Keine ganz einfache Zeit, durch das Pendeln und auch, weil sie sich das Studium zum Teil selbst
finanzierte. So hatte sie nebenbei bei der Post gejobbt und in den Ferien im Altersheim gearbeitet.

Liebe auf den ersten Blick: Die Kieferorthopädie

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Dr. Konstanze Gomolka ist sichtlich stolz auf ihre neue KFO-Praxis.

Obwohl Konstanze Gomolka schon während des Studiums bewusst war, dass Innsbruck ihre neue Heimat werden könnte, ergänzte sie ihre Ausbildung nach dem Studium zunächst mit einer Assistenzzeit in Kochel am See in Bayern und der 3-jährigen KFO-Facharztausbildung in Memmingen. Bereits seit dem ersten KFO Kurs war ihr klar, dass sie mehr mit Kindern machen wollte und auch ihr zwölf Jahre älterer Bruder, ebenfalls Kieferorthopädie, unterstützte sie in ihrer Entscheidungsfindung. Die Kieferorthopädie war sozusagen Liebe auf den ersten und zweiten Blick. Endgültig zog sie Anfang 2019 nach Innsbruck, wo auch ihr Freund als Diplomingenieur im Wasserbau arbeitete. Da es in der Gegend generell nicht ganz einfach ist, alle Ziele und Vorlieben als Zahnarzt mit einer Anstellung unter einen Hut zu bringen, fokussierte sie sich von Anfang an auf die eigene Praxis. Erfahrung gab es in der Familie bereits.

Planung und Umsetzung in Rekordzeit

Gomolkas Bruder betreibt zwei KFO Praxen in Stuttgart und so gab es bereits konkrete Vorstellungen für die Planungsphase. Hier unterstütze sie nicht nur ihr Freund mit seinem technischen Know-How, sondern auch Birgit Schwaiger, die Planerin von Henry Schein. Ende Oktober 2018, nach kurzer Suche, wurde der Mietvertrag unterschrieben und der Baustart erfolgte im Januar drauf. Über Mario Guggenberger von Henry Schein läßt sie nichts kommen: „Schnell und zügig hat Mario alles mit Baufirmen und Herstellern koordiniert. Genial.“

High-Tech, Ästhetik und Wohlfühlambiente lassen sich nur schwer besser kombinieren. Da kann man die Patienten nur beneiden

Hochwertige Praxis mit erstklassiger Einrichtung und funktioneller Technik

Nicht nur bei der Planung und Umsetzung legte die Kieferorthopädin Wert auf Qualität, auch bei der Einrichtung vertraute sie auf namhafte Hersteller. So stammt die gesamte Einrichtung inklusive Wartezimmer von Freuding und die KFO Einheiten stammen vom Schweizer Premiumhersteller Mikrona, das Röntgen von Dentsply Sirona. Zwei Behandlungsräume sind bereits komplett eingerichtet, zwei weitere sind vorinstalliert für eine optionale Vergrößerung. Maximal vier Einheiten sind damit vorgesehen, um so noch die komplette Praxis alleine führen zu können. Beim Ablauf setzt sie ebenfalls auf
Vollständigkeit. So sind Sterilisator, Röntgen und Labor nicht nur in der Praxis vor Ort installiert, sondern sie kann diese auch selbst bedienen und warten – falls notwendig. Airflow und Ultraschall runden optional die Behandlungsmöglichkeiten ab. Bereits
im Juni 2019 war alles fertig und es folgte die Eröffnung. Ohne Probleme.

Doch wer jetzt bei so exakter Planung und Durchführung eine nüchterne Praxis erwarten würde, wird eines Besseren belehrt. Mit viel Engagement und Gespür für Materialien hat sie mit Accessoires für Stil und Atmosphäre gesorgt. Tolle Natur- und Sportfotos aus der Region hängen verteilt in der ganzen Praxis. Es handelt sich dabei um Fotos von Andreas Vigl, eines langjährigen Freundes von Dr. Gomolka, der als Sportprofifotograf arbeitet und quasi nebenbei die hier im dental journal präsentierten Praxisfotos gemacht hat.

Lichtspiele am Empfang und tolle Naturaufnahmen aus der Region prägen den ersten Eindruck

Komfort und Nachhaltigkeit

Auffällig die zusätzlichen Sitzgelegenheiten in den Behandlungsräumen: Hier hat sie an die Eltern gedacht, die in der Regel bei längeren Behandlungen dabei sein möchten. Ein kleines
Detail am Rande: Die Mundbecher an der Einheit können sterilisiert werden, um Einwegplastik zu vermeiden. Das wird gerade bei den jungen Patienten gut ankommen.

Kieferorthopädische Praxis Dr. Konstanze Gomolka
www.kieferorthopaedie.tirol

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